Wohnhaus mit Büro und Fotostudio, Erftstadt

Eine vierköpfige Familie, zwei selbstständige Unternehmer – wie kann da Wohnen und Arbeiten unter einem Dach funktionieren? Gut, dass die Bauherrin auch die Architektin ist. Das Wohnhaus in Erftstadt ist klassisch und zugleich modern gestaltet, das Energiekonzept setzt mit einer Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage auf erneuerbare Energie und macht zukünftig die ...weiter lesen »

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Luxusresort Seven Pines auf Ibiza

Entspannter Luxus trifft einzigartiges Inselflair

Kitzig Interior Design realisiert die öffentliche Bereiche im Luxusresort Seven Pines auf Ibiza

Entspannter Luxus der Extraklasse - nach erfolgreicher Projektentwicklung wurde Anfang Juni das 5-Sterne Luxusresort Seven Pines auf Ibiza offiziell eröffnet. Erfahren in der Umsetzung interdisziplinärer Designkonzepte für Hotel und Gastronomie übernahm Kitzig Interior Design die Planung und Realisation der öffentlichen Bereiche inklusive Restaurants, Bars und Spa für die Eigentümergesellschaft des Resorts, die 12.18. Investment Management GmbH. München, 3. Juli 2018 – Kitzig Interior Design hat ibizenkischen Flair und Kultur mit exklusivem Komfort für höchste Ansprüche versehen. Zu finden ist dies im neueröffneten Seven Pines Resort Ibiza. Das international agierende Innenarchitekturbüro unter Leitung von Olaf Kitzig zeichnete verantwortlich für die Umsetzung der öffentlichen Bereiche des Resorts, wie beispielsweise den beiden Restaurants „The View“ und „Cone Club“, den Bars, dem Konferenzbereich sowie dem Medical- und Wellness-Spa „Pure Seven“. Im Fokus der Gestaltung des Resorts, welches schon vor der Eröffnung Teil der „Leading Hotels of the World“ wurde, steht der Bezug zur einzigartigen Umgebung des Hotels. Diese wird mithilfe von ortstypischen Materialien, gebräuchlichen Farbwelten, Mustern und Motiven aus der Kultur und Historie der „weißen Insel“ widergespiegelt. Damit nimmt das Designkonzept des Seven Pines einen wachsenden Trend in der Hotellerie-Branche auf: Die individuellen Besonderheiten des Hotelstandorts werden für Hotelgäste zunehmend interessanter, egal, ob im Luxussegment oder im Budgethotel.

„Wir haben die Umgebung in die einzelnen Gebäude aufgenommen“, beschreibt Olaf Kitzig einen zentralen Entwurfsansatz der Innenarchitektur. Dabei waren sowohl das Element Wasser als auch lokale Materialien und Farben wesentliche Gestaltungsgrundlagen. So werden beispielsweise Naturstein und alte Holzdielen in ihrem natürlichen Ausdruck mit hochglänzenden, modernen Lackoberflächen neu kombiniert. „Das dadurch geschaffene Spannungsverhältnis erzeugt einzigartige Überraschungsmomente“, erläutert Kitzig.
Umbau zum 5 Sterne-Resort
Entstanden ist das Seven Pines Resort Ibiza durch den umfassenden Umbau einer bereits zum Teil bestehenden Anlage. Auf einem 56.000 Quadratmeter großen, parkartigen Grundstück am Rande eines Pinienhains verteilen sich 81 zweigeschossige, kubische Bungalow- und Suitengebäude, welche an die traditionelle Finca Ibicenca angelehnt sind und das Resort wie ein ibizenkisches Dorf wirken lassen. Kernstück der Luxusanlage sind die öffentlichen Bereiche, welche von Kitzig Interior Design entworfen wurden. Dazu gehören zwei Restaurants und vier Bars, ein multifunktionaler Veranstaltungsbereich, ein Medical- und Wellness-Spa, zwei Outdoor Pools, ein Salon für Hairstyling sowie eine Pershing Yacht. Das Kreativbüro hatte zudem wesentlichen Einfluss auf die Wegeführung und Vernetzung der Backoffice- mit den öffentlichen Bereichen.

Gebäudeübergreifendes Design
Gerade im Dienstleistungsbereich kommuniziert das Erscheinungsbild eines Unternehmens intensiv mit den Kunden. Im Seven Pines Resort Ibiza entwickelten die drei Kitzig-Büros unter dem Dach „Kitzig Design Studios“ das Gestaltungskonzept daher interdisziplinär. Dabei übernimmt Kitzig Interior Design die Innenarchitektur und Kitzig Details das Interior Styling sowie das Dekorationskonzept für das Resort. Zudem übernahm Kitzig Identities in Teilen die Ausarbeitung des Communication Design, wie beispielsweise die Logoentwicklung des „Cone Club“. Kitzig Details schafft mit einem Gespür für Trends und Inspirationen unverwechselbare Raumerlebnisse durch Arrangements, Dekoration und Styling. Zum international arbeitenden Team der Kitzig Design Studios gehören über 60 Mitarbeiter, bestehend aus Architekten, Innenarchitekten, Designern, 3 D-Spezialisten, Grafikern sowie Projektmanagern, Bauleitern und kaufmännischen Instanzen, die von den Standorten Lippstadt, Bochum, München sowie London weltweit agieren. Neben dem Seven Pines Resort Ibiza ist Kitzig Interior Design auch für die
Realisierung weiterer Objekte des renommierten Immobilienentwicklers 12.18. Investment Management tätig, wie beispielsweise das Schloss Roxburghe in Schottland oder das Maremüritz Yachthafen Resort und Spa.

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Dachland Firmensitz

NEUER FIRMENSITZ DACHLAND IN 55129 MAINZ, ATHENERALLEE 2
Die Firma Dachland ist ein Handwerksbetrieb für Dachabdichtungen, Dach-begrünungen und Photovoltaik. Seit der Unternehmensgründung 1969 hat die Firma im In- und Ausland mehr als 4 Mio m² Dachabdichtung verlegt. Für die aktuell ca. 50 Mitarbeiter am Standort Mainz war ein neuer Firmensitz not-wendig geworden und daher lobte die Firma Dachland einen Wettbewerb aus, welchen SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA im Dezember 2013 gewannen.

ZUM STÄDTEBAU
Das Baugrundstück war klug gewählt, am Rande eines neu ausgewiesenen Gewerbegebiets in Mainz Hechtsheim inmitten von Getreidefeldern und gut von der Erschließungsstraße einsehbar.

ZUR GEBÄUDESTRUKTUR UND ARCHITEKTUR – DER FIRMENNAME ALS PROGRAMM
Für die Verfasser bot sich durch diesen unmittelbaren Übergang zur Felder-landschaft an, einen Baukörper mit einer begrünten Dachlandschaft zu entwickeln und somit den Firmennamen als Landschaftsbauwerk zu manifest-ieren. Die Firma Dachland sollte ohne weitere Erklärungen gefunden werden können und tatsächlich stellt sich von der Erschließungsstraße das Bild un-missverständlich dar.

Üblicherweise werden Grundstücksparzellen in einem Gewerbegebiet sehr funktional strukturiert und dem Betrachter bietet sich oft ein nüchterner An-blick von Lagerflächen und Containern, bis er über eine von Alibigrün flankierte Parkplatzfläche zu einem praktischen Betriebsgebäude mit gestikulierendem Eingang gelangt.

Hier legten die Architekten großen Wert auf die Abgeschlossenheit der Gesamtanlage, d.h. der Betriebshof, mit all seinen funktionalen Anforder-ungen, ist von Außen nicht einsehbar. Das Tor zum Betriebshof ist in der Regel geschlossen. Der Besucher findet unmittelbar davor sowohl den Besucherparkplatz als auch den Haupteingang.

Alle Dachflächen sind begrünt. Den Betriebshof umfasst eine erdgeschossige zum Hof geöffnete Hallenstruktur, welche im Bereich des Hauptgebäudes in eine geneigte Dachfläche übergeht. Darunter verbirgt sich im EG eine große ein- bis zweigeschossige Lagerhalle und im Dachgeschoss die Verwaltungs-ebene, welche vom Haupteingang über eine lineare Kaskadentreppe erreich-bar ist. Ein großer Einschnitt in die geneigte Dachfläche bildet die Terrasse für den Konferenzraum und die Geschäftsführerzimmer. Über das Foyer und den Flur ist die Dachterrasse ebenfalls einsehbar/erreichbar.

ZUR KONSTRUKTION
Die Gebäudestruktur besteht im (teilweise doppelstöckigen) EG, im 1.OG (Lagerflächen) und im DG aus Fertigteilstützen, Fertigteilwänden, Ortbeton-wänden und Stahlbetondecken. Nur die Verwaltungsebene im DG ist gedämmt, d.h. die Außenwände des gesamten Hallenbereichs sind ungedämmt. Alle Fassadenflächen und auch das Tor zum Betriebshof sind mit einem sehr dunklen anthrazitfarbenen Trapezbleich verkleidet.

Planungsstart Frühjahr 2014

Baubeginn November 2015

Eröffnungsfeier November 2016

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Premiumhaltestelle Münsterplatz

Der Münsterplatz bildet nach dem Bahnhofsvorplatz den Auftakt in der Platzfolge über den Schillerplatz und Gutenbergplatz zum Domplatz und Fischtorplatz am Rhein. Schon beim Wettbewerb setzte die ArGe BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten & SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA auf eine einfache und effektive Anordnung und Ausführung der Infrastrukturelemente und Flächen um so die Wahrnehmung des Stadtraumes zu fördern.
Flugdach am Münsterplatz:

Neben dem funktionalen Aspekt des 145 qm großen Wetterschutzes und dem Service-Aspekt der WC-Anlage geht es hier um eine stadträumliche Aussage als neuer Treffpunkt mit hohem Wiedererkennungswert und hoher Aufenthaltsqualität in Mitten des großen Verkehrstrubels und der Heterogenität der angrenzenden, teilweise provisorischen Platzrandbebauung. Dieses prägnante Dach verleiht in Verbindung, bzw. im Dialog mit der gegenüberliegenden Baumgruppe dem gesamten Umfeld eine große Ruhe und eine eindeutige Adresse.

Das Dach besteht aus acht auf Edelstahl-Rundstützen ruhenden umgekehrten, flachen Edelstahl-Pyramidenformen. Die Pyramidenform der einzelnen Edelstahl-Dachelemente ist nicht nur als spiegelnde/ changierende Dachuntersicht architektonisch attraktiv, sondern auch statisch wirksam, denn die Kantungen der Stahlflächen übernehmen zugleich auch die Funktion des Dachtragwerks inkl. Dachaussteifung! Diese Edelstahlflächen funktionieren somit als Deckenuntersicht und gleichzeitig oberseitig als wasserführende Schicht. Die gesamte Dachfläche ist mit Gitterrostelementen abgedeckt und ergibt somit auch als Dachdraufsicht ein architektonisches Bild.
WC-Anlage:

Im rückwärtigen Bereich der überdachten Platzfläche liegt die WC-Anlage. Der solide und wärmegedämmte Stahlbeton-Körper (3,06m*3,31m*2,62m) ist mit einer farblich changierenden Folienverglasung umhüllt. Der Innenraum ist mit Kunstharzoberflächen und Edelstahl-Sanitärobjekten ausgestattet. Durch elektronische Funktionsauslösung der Medien (Luft, Wasser, Seife) und die automatische Reinigung von WC-Sitzbrille und Fußbodenfläche wird die bestmögliche Hygiene des geheizten Innenraums sichergestellt.
Projektbeteiligte:

Landschaftsarchitekten: BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten www.bierbaumaichele.de

Tragwerksplanung: osd / office for structural design www.o-s-d.com

Stahlbau: SMB / Stahl – Maschinenbau Bingen www.smb-kt.de

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55 Frames, Köln »

Urbanes Wohnprojekt in Köln

Lange Zeit bestimmten triste Zweckbauten aus den 60er und 70er das Bild zwischen Tel-Aviv-Straße, Perlengraben und Blaubach. Ein Areal mitten in der Kölner Innenstadt, das die Kölner City mit der Südstadt verbindet. Oliver Soinis S.I.E. Immobilienentwicklung GmbH hat das Gelände des ehemaligen Zollkriminalamts 2011 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erworben und im Anschluss einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Das Gesamtkonzept von Boris Enning Architekt BDA Stadtplaner aus Köln, überzeugte die Jury. Es entstand eine hohe stadträumliche Qualität inmitten der Kölner City, ein hochwertiger Wohnraum mit der Abgeschlossenheit eines kleinen Stadtquartiers. Die spannungsvoll gegliederte Fassade repräsentiert eindrucksvoll das architektonische ... weiter lesen »

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Messestand Armstrong DLW Bau 2015

Die Enthüllung der Nachhaltigkeit

Markeninszenierung für die DLW Flooring auf der BAU 2015 in München - Das Raumkonzept basiert auf der bildhaften Idee eines Baumes, dessen natürlicher Kreislauf aus Wachstum und Verfall, das Nachhaltigkeitsprinzip der präsentierten Produkte widerspiegelt.

Die Hülle des Messestands erinnert an ein frisches, flirrendes Blattwerk in verschiedenen farblichen Abstufungen. Sie besteht aus Linoleum eingebundenen Skizzenbüchern, die von den Besuchern herausgelöst und mitgenommen werden können. So lichtet sich die Hülle im Verlauf der Messe und legt das Standinnere frei. Es ist also im besten Sinne ein nachhaltiges Konzept, da die Standhülle nach der Messe ihre Verwendung findet.

Wie Ideen wachsen
Im Innern zeigt der Stand das abstrahierte Bild eines Baumstammquerschnitts: Wie Jahresringe ziehen sich dynamische Linien und Bänder aus verschiedenen Dekoren des neuen Armstrong Bodenbelags „Naturecore“ wie Oberflächenmuster über alle Standoberflächen. Sie repräsentieren sowohl das Produkt als auch den Nachhaltigkeitsaspekt. Um Linoleum als innovativen und nachhaltigen Werkstoff eindrucksvoll und mit bleibender Wirkung zu inszenieren wird der Baum als natürliches Sinnbild für Nachhaltigkeit und Selbsterneuerung zum Leitbild der gestalterischen Konzeption.

Zitat: „Die Aufgabe eines guten Messeauftritts ist ein starkes, lebendiges Bild zu vermitteln, das Nachhaltigkeit in der Wahrnehmung des Besuchers erzeugt“

Ein archaisches Leitbild
Das starke Bild eines Baumes mit seiner Blätterkrone, übersetzt in die Filterschicht, und seinem Baumstamm mit Jahresringen, im Innern des Standes, wird in der Gestaltung und dem Einsatz der verwendeten Materialien konsequent umgesetzt.
Die Filterschicht zeigt sich als flirrendes Blattwerk und transportiert so das abstrahierte Bild einer Baumkrone. Das im Ganzen homogen, im Detail abwechslungsreich wirkende Bild zieht sich über alle drei Außenflächen des Standes. Die prägnante Fernwirkung und Wiedererkennbarkeit einerseits und die Offenbarung der farblichen Vielfalt von Linoleum andererseits sind das Ergebnis.

Ein Geheimnis entlüften
Beratungsinseln, Theke und Tische im Inneren des Messestands entwickeln sich aus den Flächen welche die Jahresringe vorgeben und fügen sich so „natürlich“ in die Umgebung ein. Im Inneren dieser Einbauten offenbart sich was hinter dem Material steckt: Die Rohstoffe werden als vertikale Schauflächen inszeniert und machen so auf selbstverständliche Art und Weise deutlich, woraus Linoleum eigentlich besteht.
„Unsere Messeauftritte sollen überraschen und Spaß machen - und somit in Erinnerung bleiben“
Mit dem spielerischen Umgang und der überraschenden Inszenierung des Werkstoffes verankern wir die Modernität und Nachhaltigkeit des Werkstoffes nachhaltig bei Architekten, Planern, Innenraumgestaltern und Designern.

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Jones Lang LaSalle

Für das international agierende Beratungsunternehmen wurde in der Bertha Berlin, einem Bürohaus direkt am Hauptbahnhof, eine Bürofläche im Erstausbau realisiert. Ziel war es, eine kommunikationsfördernde Struktur für die rund 100 Mitarbeiter des Unternehmens zu schaffen. Die Bürofläche ist unterteilt in den Empfangsbereich mit angegliedertem Konferenzraum und einer Flex-Arbeitszone sowie drei Open Spaces. Ein speziell entwickeltes höhenverstellbares Tischsystem mit Andockmöglichkeiten für weitere Tischelemente unterstützt hier die Teambildung. Die Open Spaces werden ergänzt durch maßangefertigte, farbige Stauraum- und Sitznischen als Kommunikations- und Rückzugsorte, zwei weitere Konferenzräume sowie vier Phone Booths. Eine akustisch wirksame Sitznische mit verstaubaren Sitzhockern, die sich hinter einer Klappwand verbirgt, dient als Raumerweiterung und bietet Platz für bis zu vier Personen. Highlight auf der Fläche ist ein eigens für ein Kunstwerk aus der Privatsammlung des Bauherrn entworfener Raum. Für ‚Hansi goes down’ von Via Lewandowsky entstand eine gläserne Meetingbox, die sich gestalterisch an das Kunstwerk anlehnt.

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Bungalow 2nd Floor

Weiche Welt für harte Männer

Innenausbau des 2.OG für den Stuttgarter Herrenausstatter „Bungalow“ - Sehr hochwertige Herrenmode in einer Hinterhofgasse zu verkaufen, erscheint widersprüchlich.

Grenzt dieser Hinterhof jedoch direkt an die wichtigsten Adressen der Innenstadt, kann gerade dessen Atmosphäre den Unterschied ausmachen.

Ein behutsamer Eingriff

In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz entstand in einer Seitengasse der neue Showroom für einen der exklusivsten Herrenausstatter Stuttgarts. Die abgegriffene Gebrauchsarchitektur eines ehemaligen Versandlagers bildet die räumliche Grundlage. Sie wird durch ein scharf geschnittenes, sich durch den Raum faltendes Band, das sämtliche Funktionen wie Kasse, Umkleiden und Abstellräume aufnimmt und durch die gold glänzenden Warenträger kontrastiert. Luxuriöse Designermode wird in einem ungewohnt rohen Umfeld präsentiert, ohne die Atmosphäre des Exklusiven vermissen zu lassen, die durch außergewöhnliche Möbelklassiker unterstützt wird. Außen setzt sich die direkte Konfrontation von Alt und Neu fort: ein goldenes Gewebe überspannt wie eine textile Bekleidung die alte, unveränderte Fassade.

Zitat:
„Es geht nicht darum, das Alte zu verstecken, sondern es mit dem Neuen zu überlagern, mehrere Schichten sichtbar zu belassen, manche sehr direkt, andere eher subtil, verfremdet.“

Eine Frage der Kombination

Der Kontrast zwischen Alt und Neu, zwischen der abgegriffenen Gebrauchsarchitektur eines ehemaligen Versandlagers und den Bedürfnissen eines progressiven Herrenausstatters prägen das Grundkonzept. Wie in der Mode treffen Elemente verschiedener Wertigkeit aufeinander.

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Mensa "Triangel"

Mehr Platz als Haus

Mensaneubau für das Schulzentrum Stadtmitte in Leonberg - Die neue Mensa ist Dreh- und Angelpunkt des gemeinsamen Schullebens, Treff- und Sammelpunkt, Ort der Begegnung und des gemeinsamen Essens. Als zentrale Anlaufstelle wird sie für alle drei Schulen zum gemeinsamen identitätsstiftenden Ort. Die vielfältigen Nutzungsanforderungen des sozialen Schullebens werden durch verschiedene Bereiche erfüllt, die sich über die gesamte Platzfläche zwischen dem Albert-Schweitzer-Gymnasium und der Gerhart-Hauptmann-Realschule verteilen - es bildet sich ein räumlich funktionales Kontinuum zwischen Innen und Außen.

Mehr Platz als Haus.
Anstatt die heterogene städtebauliche Struktur des Schulzentrums fortzusetzen, versteht sich die neue Mensa als öffentlicher Platz zwischen den Bestandsgebäuden. Am westlichen Platzende befindet sich der Funktionsbereich mit Küche sowie die Anlieferung, während sich der in zwei Teilbereiche gegliederte Speisesaal zum südlichen und östlichen Teil des Platzes orientiert. Am nordöstlichen Ende erfolgt der Hauptzugang von der Straße. Nach Südosten öffnet sich die Fläche zum Grün zwischen den Schulen.

Offenes Raumkontinuum
Die offene vertikale Struktur der Konstruktion definiert Außen- und Innenraum ohne diese voneinander zu trennen. So ergibt sich ein fließender – auch im Inneren lichtdurchfluteter – Raum, der differenzierte wie vielfältige Nutzungszonen ermöglicht. Unterstützt wird die räumliche Verzahnung durch raumhohe Glaselemente sowie die optische Fortsetzung des Bodenbelags. Der dunkle Asphaltbelag außen wird im Innenbereich durch einen dunklen Gussasphalt-Terrazzo fortgesetzt. Der Sichtbeton des Funktionskerns mit seinem eingebauten Thekenelement aus Mineralwerkstoff ergänzt die reduzierte Materialwahl.
Die Abhangdecke aus zusammengesetzten Aluminiumröhren unterschiedlicher Größe ist vom Rand abgesetzt und unterstreicht durch ihre richtungslose Struktur das offene Raumkontinuum. Die drei kreisförmigen Raumzonen sind an der Decke durch breite schwarze Bänder ablesbar. Die darin laufenden Trennwandelemente ermöglichen eine flexible Raumnutzung.
Großzügige Bewegungsflächen bieten neben dem Speise- und Rückzugsbereich zusätzliche Aufenthaltsqualität und vermeiden zusammen mit angemessen dimensionierten Zugängen auch bei starkem Andrang Engstellen im Bereich der Verkehrsflächen. Sämtliche Nebenräume und die Küche befinden sich konzentriert in einem Rondell. Küche und innenliegende Arbeitsräume werden über Oberlichter natürlich belichtet.

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Dreiberg-Schule Knetzgau

Die Dreiberg-Schule in Knetzgau wurde in den 1970er Jahren in der damals typischen Bauweise als Stahlbetonskelettbau mit Sichtbetonfassade, großflächigen Verglasungsbereichen und Flachdach errichtet und in den 80er Jahren erweitert. Im Rahmen der Generalsanierung wurde das Schulgebäude an die aktuellen Anforderungen sowohl in Belangen der Haustechnik, des Brandschutzes, der Barrierefreiheit und der energetischen Optimierung angepasst. Das Raumprogramm umfasst neben einer 2-zügigen Grundschule mit 11 Klassen, eine 1-zügige Mittelschule mit 5 Klassen, eine Mensa mit für die Ganztagesversorgung und die dazugehörigen Aufenthalts-und Freibereiche. Die Generalsanierung ermöglichte zudem die räumliche Umsetzung eines innovativen, nach neuesten pädagogischen Maßstäben entwickelten, Schulkonzeptes.
Die Gestaltung offener Lernlandschaften und die Bildung von, den Altersgruppen entsprechenden Klassengemeinschaften (sog. Clustern) ermöglicht den Schülern selbständiges und selbstorganisiertes, kreatives Lernen. Die neuen räumlichen Strukturen ermöglichen es, dass in verschiedenen Gruppengrößen, mit oder auch ohne Lehrer, gearbeitet werden kann. Künftig können die Lehrkräfte ihre Schüler beim selbständigen Lernen und Erarbeiten des Lernstoffes individuell begleiten und anleiten. Lernbereiche hierfür sind nicht nur die Klassenräume, sondern auch die ehemaligen Flure, die je nach Größe als „Marktplatz“ genutzt werden. Dieser Bereich bietet Raum für klassenübergreifende Präsentationen, dient als Treffpunkt und fördert die Kommunikation untereinander. Die Flurwand, die bis zum Umbau als Garderobe diente, konnte dank ihrer Tiefe als „Möbelwand“ ausgebildet werden, die klassenraum- und flurseitig Nischen mit unterschiedlichen Funktionen bietet und so Sitz- und Aufenthaltsbereiche integriert. Ein großes Fenster pro Klassenraum bietet die gewünschte kommunikative Transparenz und Offenheit zwischen dem „öffentlichen“ Flur und dem „privaten“ Klassenraum.
Das Farb- und Materialkonzept ist zurückhaltend abgestimmt. Ein Großteil der Wände bleibt weiß, diese können in den Klassenräumen über ein mobiles Schienensystem nahezu umlaufend mit Tafeln und Boards bespielt werden. Einzig der Bodenbelag von Fluren, Klassenräumen, Mittagsbetreuung und Verwaltung hebt sich mit einem erdigen Rotton farblich ab. Werkräume, die Aula und der Mehrzweckraum sind mit einem strapazierfähigeren Eiche-Industrieparkett belegt der sich als thematisiertes Element in der Wandgestaltung der Möbel-Trennwand zwischen Flur und Klassenzimmer auf beiden Wandseiten großflächig widerspiegelt.
Trotz aller Bestrebungen, die Sichtbetonfassade und damit den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu erhalten, musste der Abbruch der Fassade durchgeführt werden. Mit einer neuen Außenhaut aus vorgehängten und hinterlüfteten Faserzement-Tafeln wurde ein adäquater und nachhaltiger Ersatz gefunden. Auskragende und statisch wirksame Betonbauteile wurde „betonsaniert“ und mittels Innendämmung energetische eingebunden.

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