ZF Friedrichshafen AG

Arbeitsräume haben einen wesentlichen Einfluss auf Innovationen im Unternehmen und die Kreativität der Mitarbeiter. Die Arbeitsweisen und die Zusammenarbeit werden dabei immer vernetzter. Unter diesen Aspekten hat die ZF Friedrichshafen AG gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO das Bürokonzept 3.0 entwickelt. Bei der Frage nach der idealen Beleuchtung für die moderne Bürolandschaft hat das Unternehmen auf die Lösungen von Waldmann gesetzt.

Agile Arbeitsformen führen dazu, dass das ehemals schicke Eckbüro ausgedient hat. Inzwischen geht bei vielen Unternehmen der Trend hin zum nonterritorialen Arbeitsplatz. Konzepte wie beispielsweise Desk Sharing und ...weiter lesen »

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Lapp Europazentrale, Stuttgart-Vaihingen

Die Lapp Gruppe setzt mit dem Neubau eines zentralen Verwaltungsgebäudes in Stuttgart-Vaihingen Zeichen: für schnelleren und besseren Kundenservice, für den Standort, zur Wertschätzung der eigenen Mitarbeiter und als zukunftsorientiertes Unternehmen.
Das offene Bürokonzept und die hochwertige Ausstattung wurden genau auf die Bedürfnisse des traditionsreichen Familienunternehmens zugeschnitten. Selbst die Beleuchtungslösungen wurden eigens auf die Anforderungen von Lapp angepasst. Auch sie kommen von einem baden-württembergischen Familienunternehmen: dem Leuchtenhersteller Waldmann.

Die neue Europazentrale
Die Lapp Gruppe mit Sitz in Stuttgart ist Weltmarktführer für integrierte Lösungen und Markenprodukte im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie. Zum Portfolio der Gruppe gehören Kabel und hochflexible Leitungen, Industriesteckverbinder und Verschraubungstechnik, kundenindividuelle ...weiter lesen »

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Privathaus, Cēsis (Lettland)

Licht, Sicht und puristische Materialien: Eingebettet in die malerische Hügellandschaft nahe der nordlettischen Stadt Cēsis schuf das Architekturbüro OUTOFBOX ein Privathaus, das herausragt und zugleich respektvoll in die Natur integriert ist. Für ein Maximum an Panoramablick, Komfort und Flexibilität sorgen die hoch isolierten, automatisierten Schiebetürsysteme Schüco ASS 77 PD.HI und ASS 70.HI, deren geschosshohe Transparenz die Grenzen zwischen Wohnraum und Natur optisch aufhebt.

Cēsis, eine mittelalterliche Hafen- und Handelsstadt im Norden Lettlands, ist malerisch auf den Hügeln und Ebenen oberhalb des Flusses Gauja gelegen, der zugleich Namensgeber für den angrenzenden Gauja Nationalpark ist. Die Architekten von OUTOFBOX waren sich der Verantwortung ...weiter lesen »

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Unter der Linde

Unter der Linde - hergestellt in Holztafelbausweise - eingebettet in die leichte Hanglage des großzügigen privaten Gartens. Eine grüne Insel zwischen den Bäumen schwebend.

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Kooperationskindergarten der Charité Berlin und FRÖBEL mit Krippe für 70 Kinder

Eine Villa für Kinder? Das gibt es doch nur bei Pippi Langstrumpf, oder?

Falsch! Nicht nur Pippi, Tommy und Annika, sondern auch 70 Berliner Kinder im Alter von acht Wochen bis zu sechs Jahren dürfen ab Juni ihre elternfreie Zeit in einer zweigeschossigen Villa aus der Jahrhundertwende verbringen. Der 1905 als medizinische Bibliothek errichtete Bau auf dem Gelände der Charité wurde von SEHW zu einer modernen Kindertagesstätte mit Krippe für FRÖBEL umgebaut. Neben der Umgestaltung nach den pädagogischen Konzepten von Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) wurde die Villa von SEHW Architektur auch brandschutztechnisch und energetisch saniert.

Frei wie bei Pippi sind die Räume als ineinander übergehendes Raumkontinuum geplant, damit wird dem Konzept des offenen Hauses räumlich entsprochen. Der fließende Raum wird nur durch Themenbereiche zoniert. Die Krippe befindet sich im Erdgeschoss, während die Flächen für die Kita auf alle Geschosse verteilt sind. In die gut belichteten Räume des Souterrains werden ein Bewegungsraum und die Ausgabeküche der gesamten Einrichtung integriert.

Der Hauptzugang erfolgt durch den Villeneingang. Sogar Pippis Pferd, Kleiner Onkel, müsste nicht wie in der Villa Kunterbunt draußen auf der Veranda bleiben. Er könnte einfach über die neue Rampe ins Erdgeschoss traben. Eltern und Kinder finden in dem großzügigen Eingangsbereich, der an das offene und repräsentative Treppenhaus angegliedert ist, im Erdgeschoß die Elternlounge mit Garderobe und Informationswand. Außerdem gelangt man von dort in die drei Krippenbereiche. Das Büro der Kitaleitung sowie WC-Bereiche finden sich ebenfalls im Erdgeschoss.

Statt eines Limonadenbaums gibt es zwei Spielplätze für die Kleinen mit altersgetrennten Geräten. Die drei Außenflächen sind thematisch unterschiedlich gestaltet. Die große Hauptfläche westlich bildet den Hauptspielplatz. Der Multifunktionsraum im Hochparterre öffnet sich mit einer Terrasse und Treppe zum Spielplatz für die Älteren. Die kleine Fläche östlich bildet den Außenbereich für die Krippe mit entsprechenden Spielflächen und –geräten und Pflanzbeeten. Außerdem befindet sich hier ein neues Buggy Parkhaus. Ein kleiner Austritt aus dem Krippenbereich ermöglicht den direkten Zugang.

Während die Eltern als Mitarbeiter der Charité Leben retten oder dieses erforschen, können die Kleinen in drei Schwerpunkträumen selber zu Forschern werden. Eine Bibliothek mit Forscherstand und eine Kinderküche gehören ebenso zu der Ausstattung, wie ein Musikzimmer. Im Bereich der Bibliothek verdichten sich bekletterbare Würfel und Podeste zu einer dreidimensionalen Landschaft, welche zum Ansehen und Spielen sowie zum Erzählen von Geschichten einlädt. Außerdem werden die Kuben als Hochebene, Sitznische, Bücherregal und Lümmelfläche genutzt. Der Gruppenraum im Obergeschoss, die Bibliothek und die Forscherstation können als Raumkontinuum zusammengefasst werden oder, wenn gewünscht, auch akustisch abgetrennt werden.

Damit die Kleinen nicht nur beim Forschen den Durchblick behalten, gibt es Fenster in Kinderhöhe von den Themenräumen in die Garderoben. Auch im Treppenhaus haben wir kleine Guckfenster angeordnet, so lässt es sich viel lustiger auf Papa Langstrumpf warten. Der muss auch nicht immer pünktlich um 14 Uhr kommen, denn die Charité reagiert mit flexiblen Betreuungszeiten im Zeitraum von 6 Uhr bis 18 Uhr auf mögliche Schichtdienste der Eltern.

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Staatliche Grund- und Regelschule Tanna

Eine Schule in KIWI-Grün - ein Farbkonzept, das fordert. Auch herausfordert! Die Farbtöne nach dem Geschmack der Architekten - zu gewagt für die alte Dame aus dem Jahr 1974?

Keine andere Farbe steht so sehr für Lebenskraft wie gelbgrün. Dieser Farbton verbindet die sonnige, lichte und expansive Energie des Gelb mit der harmonischen, ruhigen und ausgleichenden Energie des Grüns. Gelbgrün repräsentiert den Wunsch nach stetigen Wandel und aktivem Sein, die drängende Lust am Leben, die Spontanität und die Offenheit für einen Neuanfang.

Doch auch die technische Ausstattung ist hier hervorzuheben. Die elektrisch gesteuerten Medienträger und das Digistorium in Chemie, die Vollausstattung in der Hauswirtschaft, der Physikraum und die Computerkabinette.

Um größere Veranstaltungen in der neu integrierten Aula, die mit dem ebenfalls neu geplanten Speisesaal kombiniert werden kann, durchführen zu können, wurde eine zentrale Lüftungsanlage im Kellergeschoss eingebaut.

Die gesamte Schule wurde auch einer vollständigen energetischen Sanierung unterzogen. Bewegungsmelder, Lichtsteuerung, Automation, Jalousieanlagen, Fernwärme vom Holzheizkraftwerk (Erneuerbare Energien heißt hierfür das Schlagwort) sind als technische Leistungen eingeflossen, um neben Fenstern und Wärmedämmung das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Das Gebäude wurde um ein neues Element „den Laubengang“ erweitert. Dieser dient zur Erschließung aller Klassenräume, die nunmehr auch alle die gleiche Grundfläche besitzen. Dieses Element ist unschwer durch die angebrachte Farbgestaltung als Flurzone erkennbar.

Die ursprünglich vorhandenen vier Treppenhäuser wurden auf jetzt drei reduziert. An die Stelle des zentralen Treppenhauses des früheren Haupteinganges wurden die Sanitären Anlagen sowie der zentrale Aufzug eingebaut.

Das Gebäude ist funktionsgerecht und hat Atmosphäre. Mit der umgebauten und erweiterten Schule wurde nicht nur die Raumsituation verbessert, sondern auch gute Bedingungen für den Unterricht geschaffen.

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Hunke – Juwelier und Optik

Familie Hunke führt seit vielen Jahren erfolgreich Juwelier- und Optikergeschäfte in zentraler innerstädtischer Lage in Ludwigsburg, unweit von Stuttgart. Um die führende Position in der Region halten und auf ein solides Fundament für die nächsten Generationen bauen zu können, sollten Schmuck, Uhren und Augenoptik unter einem Dach vereint werden. Aus drei im Familienbesitz befindlichen, in die Jahre gekommenen Bestandsgebäuden entstand ein zukunftsfähiges Ladengeschäft. Die Eigentümer wünschten sich sehr persönliche, die Geschichte des Gebäudes und der Familie wiederspiegelnde Räume mit einer entspannten Hochwertigkeit. Auf 750 m² Grundfläche sind in enger Abstimmung mit den Bauherren ikonographische Ausstellungs- und Verkaufsräume mit einer großen Strahlkraft nach innen und außen entstanden. Bislang unterschiedliche Nutzungseinheiten wurden zu einem schlüssigen Grundriss miteinander verbunden. Das unter Denkmalschutz stehende Haus des ehemaligen Hofjuweliers Kiesel, Teile des Hinterhofs sowie die dort befindliche historische Königliche Silberschmiede wurden integriert. Die gesamte Fassade erfuhr eine denkmalschutzgerechte Sanierung und gliedert sich nun wieder rhythmisch in die Innenstadtbebauung ein.

Juwelier und Augenoptik bilden zwei unabhängige Nutzungseinheiten, deren unterschiedliche Produktwelten und Zielgruppen sich in einem visuell zusammengehörigen und gleichzeitig differenzierten Material- und Farbkonzept wiederspiegeln.

Der Zugang zum Juweliergeschäft erfolgt von der Kirchstraße. Die Zonierung um das Kieselhaus und die Heterogenität des Grundrisses ermöglicht ein vielfältiges Raumangebot. So werden die Uhren in einem schmalen, geradezu intimen Bereich rechts vom Eingang präsentiert. Das mit geflochtenem Messing verkleidete denkmalgeschützte, frühere Wohn- und Geschäftshaus der Familie Kiesel schafft einen authentischen Hintergrund für die ausgestellten Produkte und verweist auf deren Handwerklichkeit und Materialität. Im großzügigen Schmuckbereich zur Linken erzeugen der lose auf den polierten Sichtestrich aufgelegte Teppich, die weichen Vorhänge und die perfekte Beleuchtung eine dezente Eleganz und wohnlich entspannte Atmosphäre. Fokuspunkte sind das geflochtene Metall und der Empfangsbereich mit seinem Wechselspiel aus glattem Marmor und fließenden Vorhangsegmenten. Das dreidimensionale Gipsrelief an der gegenüberliegenden Wand zieht den Besucher mit seinem interessanten Licht- und Schattenspiel in den hinteren Bereich des Ladens.

Vorbei an Kassenbereich und Cafébar öffnet sich der Raum in ein zweigeschossiges Atrium. Dieses bildet heute an Stelle des einstigen Innenhofes die räumliche Klammer zwischen der alten Silberschmiede und dem Kieselhaus. Hier kulminiert Materialvielfalt und Schichtigkeit. Geschichte wird sichtbar und begreifbar. Mundgeblasene Glasleuchten fallen wie golden schimmernde Regentropfen herab und ziehen den Blick nach oben. Ihr Lichtschein spiegelt sich auf der schwarzen, glänzenden Wand mit den rhythmisierten Öffnungen und gibt dem Raum eine geheimnisvolle Aura. Der vergoldete Deckenausschnitt über dem Luftraum ist eine Reminiszenz an Gold als bereits vor Tausenden von Jahren genutztes Material der Goldschmiedekunst und strahlt gleich einer ewigen Sonne über dem Luftraum. Einen schönen Kontrast zu den neuen, glatten Oberflächen und der metallummantelten Fassade des historischen Kieselhauses setzt die unverputzte Backsteinwand der ehemaligen Silberschmiede. Für die Beratung der Kunden im hochpreisigen Segment schaffen drei luxuriöse, mit Lederoberflächen und Messingelementen ausgestattete Besprechungsinseln und ein gemütlicher Lounge-Bereich im Atrium eine sehr hochwertige und dennoch entspannte Atmosphäre.

Das Kieselhaus markiert einen zentralen Punkt im Grundriss. Im Inneren verbirgt sich die 400 Jahre alte „gute Stube“ mit dem Originalmobiliar, die heute als Erweiterung der Beratungszone für den Uhrenbereich dient. Im hinteren Bereich ist eine hochwertige Markenpräsentation von Rolex-Uhren untergebracht. Ein auf die in einem warmen Rosé-Ton gestrichene Wand aufgebrachter Text lenkt die Aufmerksamkeit auf die revitalisierte historische Treppe ins Obergeschoss. Den Besucher begleitet die „Wall of Love“ auf der anderen Treppenhauswand nach oben: Die gewählten Namenspaare stehen für die Kraft der Liebe, die weder beim Geschlecht noch bei der Herkunft Grenzen kennt.

Im Obergeschoss kontrastieren die respektvoll in das Möblierungskonzept eingebundenen, bereits vom Hoflieferant und Silberschmied Kiesel genutzten schwarzen Holzvitrinen und die Farbpalette aus dunklen Lapislazuli-Tönen mit dem in unschuldigem weiß gehaltenen Beratungsbereich für Trauringe. Die Lufträume ermöglichen Blickbeziehungen nach unten und geben der Ausstellungsfläche Leichtigkeit trotz der geringen Deckenhöhe.

Familie Hunke versteht sich von jeher als Kurator für unverwechselbare und individuelle Schmuckstücke, die die Persönlichkeit ihrer Besitzer unterstreichen. Mit dem neuen Juweliergeschäft, das selbst zu einem erinnerungsfähigen Schmuckstück wird, unterstreichen wir diese Philosophie.

Hunke bietet mit dem Geschäftsfeld Augenoptik Brillen für Individualisten und Fashionliebhaber. Im Bereich Sonnenbrillen weitet sich die Auswahl mit trendigen und jungen Produkten. Mit Materialauswahl und Farbwelt zitieren wir den Bereich Schmuck und Uhren, geben dem Optiker aber ein eigenständiges, urbanes Erscheinungsbild.

Die großen Fenster gewähren maximale Einsicht in das repräsentative Ladeninnere, das somit selbst zum Schaufenster wird. Regale aus leuchtend farbigem Plexiglas sind Blickfang und machen die Kunden neugierig. Der Eingang von der belebten Asperger Straße führt auf den zentralen Servicebereich mit angeschlossener Cafébar zu, der den Mittelpunkt des Raumes markiert und der Philosophie der Familie Hunke mit dem Fokus auf Service, Beratung und persönlichem Kundenkontakt Rechnung trägt. In entspannter Atmosphäre kann die Kundenbindung zwanglos intensiviert werden.

Die farbigen Regale zonieren die Bereiche für Sonnenbrillen, Korrekturbrillen und Lounge; das leuchtend rote Regal markiert den Übergang zum Juwelier und die Treppe ins Obergeschoss. Assoziationen an Schminktische wecken die präzise beleuchteten Vitrinen, die mit den dahinterliegenden dunklen Vorhängen die perfekte Bühne für die Präsentation der Brillen bieten. Die abgewinkelte Form mit den integrierten Spiegeln und der weiche Stoff erzeugen eine private Atmosphäre. In sich optisch zurücknehmenden Vitrinen aus dunklem Holz findet sich ausreichend Stauraum für das umfangreiche Sortiment.

Für die Beratung der Kunden stehen Bereiche mit unterschiedlichen Intimitäten zur Verfügung: Besprechungsinseln entlang der Fassade, zurückgezogene Sitznischen und Tische im hinteren Bereich sowie die Cafébar. Für schnell entschlossene Käufer können außerdem die Vitrinen für die Beratung im Stehen genutzt werden.

Der gesamte Laden ist mit einem geschliffenen Sichtestrich als Bodenbelag ausgestattet. Lose aufgelegte Teppiche markieren die Beratungsbereiche und schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Der Charakter des Raumes wird bestimmt von dunklem Holz, Lapislazuli und Rosenquarz-Tönen, aufgelockert von der glühenden Farbigkeit des Plexiglases und den leuchtenden weißen Vitrinen.

In enger Abstimmung mit den Bauherren haben wir für Familie Hunke Innenräume geschaffen, die mit hochwertigen Materialien den jeweils passenden, luxuriösen Rahmen für Schmuckstücke, Uhren und Brillen bilden, ohne bei den Kunden Schwellenangst zu erzeugen. Das realisierte Konzept verbindet in einer einzigartigen Symbiose neue und bestehende Gebäudeteile und Elemente zu einem tragfähigen Einzelhandelskonzept für die Zukunft des Familienunternehmens Hunke am Standort Ludwigsburg.

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Sanierung Wohn- und Geschäftshaus

Von 1790 bis 1795 ließ der Handelskommisär Nikolaus Trautmann das Wohn- und Geschäftshaus erbauen. Das marode Hinterhaus, welches im 19. Jahrhundert angebaut wurde und lange Zeit leer stand, ist mit Beginn der Baumaßnahme abgerissen worden. Anfang 2016 wurde mit den anspruchsvollen Umbau- und Sanierungsarbeiten des historischen Vorderhauses begonnen. Die Fassade mit gelblich weißen Verzierungen und olivgrünen Fenstern wurde in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde nach dem historischen Vorbild neu gestaltet. Das neu angebaute Treppenhaus dient ausschließlich der Erschließung - somit konnte das gesamte Vorderhaus für die eigentliche Nutzung bereitgestellt werden. Im Erdgeschoss befindet sich ab sofort das neue Servicebüro der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH. Auf etwa 100 Quadratmetern befinden sich die Servicearbeitsplätze, ein Wartebereich sowie ein Beratungsraum. Auf zwei weiteren Etagen sind moderne und großzügige Wohnungen mit großen Wohnküchen und Balkonen entstanden, die durch einen eingebauten Aufzug barrierefrei erschlossen werden. Um den ursprünglichen Charakter auch im Inneren hervorzuheben, wurden die Bruchsteinwände im neuen Servicebüro optisch erhalten. Somit konnte ein Zusammenspiel zwischen einem modernen Eingangsbereich und historischer Fassade erzielt werden. Nach zweijähriger intensiver Umbau- und Sanierungsarbeiten konnte das historische Trautmannsche Haus Anfang Juni 2017 eröffnet werden. Das Gebäude wurde aufwendig im alten Stil saniert und erscheint nun im neuen Glanz. Ein neues Schmuckstück der Pößnecker Innenstadt ist entstanden. Als weiteren Service wurde eine Elektro - Ladesäule hinter dem Gebäude errichtet. Die Fläche des ehemaligen Hinterhauses wurde als private Parkfläche für Mieter und Personal ausgebaut. Die Grundmauern des alten Hinterhauses blieben erhalten und wurden historisch aufgearbeitet. Die alten Sandsteingewände wurden saniert und optisch herausgearbeitet. Die neue Toreinfahrt setzt sich mit seinem neuen Rundbogen elegant in Szene. Die städtebauliche Struktur konnte mit Erhalt der Grundmauern des alten Hinterhauses erhalten bleiben. Das neu entstandene Areal ist ansprechend und wirkt hell und freundlich.

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Brauneis Textilien: Alter Standort – neuer Look

Der angesagte Damen- und Herren Textiler „Brauneis“, an der „Großen Eschenheimer Straße“, erweiterte im August 2017 seine bestehende Verkaufsfläche. Das attraktive Ladenlokal wurde im Erdgeschoss um ca. 70 m² vergrößert. Mittels eines großflächigen Durchbruchs wurde die danebenliegende Geschäftsfläche hinzugenommen. Damit veränderte sich auch die Fassadengestaltung des Frankfurter Modeanbieters. Symmetrisch aufgebaut präsentieren sich nun zwei Schaufenster in der stilvollen alten Stein-Fassade. Eine moderne und transparente Lamellengestaltung bildet die Rückwand des Schaufensterbereiches und sorgt für gelenkte Einblicke in den Verkaufsraum.
Die Raumaufteilung und der Raumzuschnitt sind sehr klar und übersichtlich. Die jeweiligen Umkleidekabinen für Damen und Herren befinden sich jeweils im hinteren Bereich der Verkaufsfläche im Erdgeschoss.
Eine mittig angeordnete, offene Holz-Stahltreppe windet sich geradlinig um ein offenes Regal. Über zwei Etagen entsteht so ein überdimensionaler Raumteiler, der den Kunden zum oben liegenden Verkaufsraum führt. Das Ladendesign ist in gedeckten Farben gehalten. Der Damenbereich in weichen Cremetönen, der Herrenbereich in Schwarz –und Grautönen. Das Mobiliar ist sehr transparent und passt sich in seiner Oberfläche der Betonoptik des Fußbodens an. Die Ladeneinrichtung und die Warenträger wirken in den etwa vier Meter hohen Räumen sehr minimalistisch und pur. Fast galerieartig lassen einfache Kuben, Kleiderstangen und schlichte Regale die Ware in den Vordergrund treten.
Bei diesem Retaildesign setzt die Raum- und Innenarchitektur in gekonnter Kombination zur puristischen Ladeneinrichtung ein deutliches Statement. Der Store wirkt einladend, klar strukturiert und modern. Der gesamte Innenausbau ist dezent und zurückhaltend, keine Images, Logos oder Materialspielereien, die von der Ware ablenken würden –
Eine Bühne für die Modewelt Brauneis!

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EDEKA Gaimersheim

Auf Basis eines von EDEKA Südbayern entwickelten neuen Konzeptes für Supermärkte, plante ATP München ein E-Center „der nächsten Generation”. Dabei wurden erstmals architektonische Leitdetails, die ATP in einer 2012 ausgelobten und gewonnenen Studie definierte, angewandt. Bereits im Jahr 2006 hatte ATP für EDEKA Südbayern ein erstes Corporate Architecture Konzept entworfen und in Ingolstadt realisiert. Sein neuartiges Erscheinungsbild bildet ein Alleinstellungsmerkmal dieses "Zukunftsmarktes".

Die Fassade mit bodentiefen Glaselementen sorgt für maximale Sichtbarkeit der Produkte durch eine Art Schaufensteratmosphäre. Das transparente Atrium im Zentrum des Marktes verbindet optisch die verschiedenen Bereiche des neuen E-Centers. Diese sind das markentypische „Super-Sign“ des Eingangs, eine Plaza als orientierungsstiftende Fläche mit hoher Aufenthaltsqualität, der neu konzipierte Markt unter einer imposanten Holzdachkonstruktion aus nachhaltigem Holzanbau sowie das Café und der neu konzipierte Feinkosttheken- und Frontcooking-Bereich. Der Neubau wurde nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) mit "Platin" ausgezeichnet.

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