mill24

Die innerstädtische Nachverdichtung bei „mill24“, dem neusten Projekt von Caramel architekten, realisiert durch den Dachausbau eines Gründerzeithauses, wird durch seine spezifische Komposition vom Straßenraum so gut wie nicht wahrgenommen. Der Außenraum fließt in den Innenraum und die geschaffene Gartenidylle, über den Dächern von Wien, kann von jedem Raum erlebt und begangen, ja sogar umrundet werden.  Die Freiräume erstrecken sich dabei über verschiedene Niveaus und Himmelsrichtungen und erzeugen somit nicht nur Panoramaausblicke, sondern Innen wie Außen, geschoss- und klimaübergreifende Spannungsräume. Der gesamte Wohn- Ess- Küchen- und Chillbereich ist offen gestaltet. Sogar die Sanitärräume bieten transparente Durchblicke.  Zwei Schlafräume und ein Home Office bieten aber auch geschlossene Rückzugsmöglichkeiten.

Die primäre Konstruktion besteht aus Stahl- bzw. Stahlbeton. Außenhüllen wie Dach und Brüstungen bestehen aus einer hochwertigen, hellgrauen Kunststoffmembran, Fußböden aus geschliffenem und transparent versiegeltem Estrich und gefärbte Versiegelungen in Bereichen der Nassräume.

Wohnfläche: 172,29m²

Terrassen: 71,96m²

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Erweiterung des Hauptsitzes der HLF Heizungs-Sanitär GmbH, Goslar

Hoher Komfort und Behaglichkeit für die Beschäftigten bei geringem Energieverbrauch – bei der Erweiterung des Firmensitzes stellte die HLF Heizungs-Sanitär GmbH im niedersächsischen Goslar höchste Ansprüche an die eigene Haustechnik. Und an die Architektur, die zum Unternehmen passen sollte. Entstanden ist ein repräsentativer Anbau in Form ...weiter lesen »

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Campusgebäude am Standort Johannes Wesling Klinikum Minden

Die Mühlenkreiskliniken (MKK) sind ein kommunaler Gesundheitskonzern im Kreis Minden-Lübbecke, zu dem auch das Johannes Wesling Klinikum gehört. Für den Studiengang Medizin an der Ruhr-Universität Bochum wurde am Standort der MKK Minden ein Erweiterungsbau als Campusgebäude gebaut. Das Herzstück des Neubaus bildet der Hörsaal, er kann mit dem Multifunktionsraum zusammengelegt werden, so dass eine Gesamtfläche von 400 m² zur Verfügung steht.

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Wälderhaus, Hamburg

Das Wälderhaus wurde im Rahmen der Internationalen Baustellung (IBA) in Hamburg als Exzellenzprojekt realisiert und mit dem BDA Hamburg Architektur Preis ausgezeichnet. Der Entwurf für das Gebäude in Hamburg stammt auch aus der Hansestadt von Studio Andreas Heller Architects & Designers. Das fünfgeschossige Multifunktionsgebäude gliedert sich in die Nutzungsbereiche Ausstellung und Hotel. Die beiden unteren Geschosse in Stahlbetonbauweise mit einer Fläche von 650 qm beherbergen ein Informationszentrum mit einer Dauerausstellung zum Thema Wald, einen Gastronomiebereich sowie Büro-, Seminar- und Veranstaltungsräume und den ...weiter lesen »

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Neubau Lycée Français de Vienne und Umbau Studio Molière

Die kulturelle Funktion „Theater“, dessen besondere Lage und Organisation in einem Gebäude historischen Ursprungs und die Identität des Schulneubaus stehen im Mittelpunkt des Entwurfs.

Der Versuch, die alte Reitschule im 19. Jhdt. großzügig zu öffnen, spiegelt sich im neuen Schulgebäude wider und wird auf einem zeitgemäßen Niveau realisiert. Dieses Spiel der Gegensätze - der verschiedenen Technologien – Bauweisen, Materialien und Energietechnik) - drückt sich –nicht zuletzt - auch in der Spiegelung des alten Gebäudes in der Fassade des Schulneubaus aus. Dieser Effekt dreht sich bei Dunkelheit um, wenn das Schulgebäude das alte Studio mit beleuchtet.

Der Schulbau
Das Studio-Gebäude und seine Fassade respektierend, befindet sich das neue Schulgebäude im Südwesten, um einen neuen gestalteten Freiraum abgerückt. In seiner Fassade spiegelt sich die historische Fassade des Studio-Gebäudes, wodurch dieser Ort seinen besonderen Charakter erhält.
Diese Besonderheit wird durch die Orientierung des Gebäudes und der darin enthaltenen Funktionen, die reduzierte Detaillierung seiner Fassadenkonstruktion, sowie die lichttechnische Inszenierung dieser Atmosphäre auch in der abendlichen Stimmung unterstrichen.
Die Schule ist in einem klar Ost/West-orientiertem Baukörper organisiert. Die horizontale Erschließung der Klassenräume wendet sich dem Studio-Gebäude zu, wodurch dieses in mehreren Höhen von den Schülern erlebt werden kann. Der Eingang befindet sich unmittelbar gegenüber dem bestehenden Ausgang des Studio Moliere.

Das Studio Molière
Der neue Eingangsbereich ist von der Gebäudeflucht abgerückt in das Gebäudevolumen „eingestellt“, um dem Besucher mit einem überdeckten Vorplatz Raum zur ersten Orientierung und zum Verweilen, bzw. Warten auf andere Besucher zur Verfügung zu stellen. Durch das Entfernen der beiden bestehenden Decken erhält dieser Raum eine Großzügigkeit, die dem Besucher bereits hier die besondere Funktion ankündigt.
Nach dem Durchschreiten des Empfangsbereichs vermittelt das Foyer dem Besucher einen weiteren Eindruck der angekündigten Großzügigkeit der Gebäudestruktur. Der Raum ist bis zur Dachdecke geöffnet, die freigelegten hohen Spitzbogenfenster lassen sowohl am Tag, aber auch abends vor Beginn der Vorstellungen viel Licht in das Foyer. Der 7,60 m hohe Raum kündigt den dahinter liegenden Saal an. Er „vermittelt“ aber auch als Verbindungsglied zum neuen Schulneubau und – in weiterer Folge dem Schulbestand.
Der Saal, dessen strukturelle und materielle Konzeption - aus ökonomischen Gründen - unverändert bestehen bleibt, beschließt diese großzügige Raumfolge und führt sie in eine intime Theateratmosphäre über.

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Wohnbau Castagnary

Der Neubau folgt der Rue Castagnary und zieht sich dann in L-Form zum Nachbargebäude im Norden zurück. Dem bestehenden Bau typologisch im Wesentlichen gleich, stellt er eine optische Beziehung zu den Bauten gegenüber her. Sein mittlerer Maßstab fügt sich in das Stadtbild und die Dichte des Viertels ein.
Der Bau ist in weiße Metalllamellen gehüllt und stimmt daher farblich mit der hier dominierenden Farbe überein. Seine Formensprache ist zeitgemäß und entspricht der Raffinesse und Detailgenauigkeit mancher Gebäude in diesem Viertel. Der Rhythmus der Durchbrüche gleicht sich jenem der Bauten ringsum an und die großen vertikalen Öffnungen sind von den Pariser Fenstern inspiriert.
Die Gestaltung der strassenseitigen Fassade ist überall einheitlich, auch am abgeschrägten Teil. Sie besteht aus dünnen weißen vertikalen Metalllamellen und Schiebeblenden vor den Fenstern. Diese Blenden setzen sich aus beweglichen Lamellen zusammen, die den Sonnenschutz gewährleisten. Die Fenster unterstreichen den vertikalen Charakter der Struktur.
Die gartenseitigen Fassaden bestehen aus einer weiß lackierten, unregelmäßig verlegten Metallhülle. An den Giebeln wiederum ist der Beton als Baumaterial erkennbar.
Freitragende Balkone lassen den Ostrand leichter wirken und bieten den Wohnungen die Annehmlichkeit eines individuellen Außenraumes. Jede Wohnung verfügt über einen südseitigen Balkon, die Fenster zum Garten sind mit Außenrollläden versehen. Auf dem Dach sind Solarpaneele installiert.

Die südliche Grundstücksgrenze ist durch die Bahngleise des Gare Montparnasse beschränkt. Der Bau setzt sich vom Süd-West-Rand ab und lässt so einen von der Straße aus sichtbaren Garten entstehen. Die abgeschrägte Fassade trägt zu dieser Sichtverbindung zwischen der Rue Castagnary, der Grundstückmitte und der Landschaft in der Ferne bei.

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Headquarter Veolia

Der neue Sitz des internationalen Konzerns Veolia bildet einen wichtigen Baustein in der Entwicklung des städtischen Umfelds der Porte d’Aubervilliers im Norden von Paris.
Die Parzelle mit einem Ausmaß von ca. 2ha wird durch großzügige Innenhöfe gegliedert, die als Gärten mit hohem Baumbewuchs gestaltet sind.
Die Grundstücksgrenzen sind bebaut und definieren den Straßenraub.
An drei Seiten bildet eine 9-gechossige Fassade den Gebäudeabschluss. Das Ensemble öffnet sich nach Osten zu einem bestehenden Wasserbecken, das weite Perspektiven freigibt. Hier ist das zweigeschossige Eingangsfoyer situiert, dessen Dach als begehbare Terrasse ausgebildet ist.

Der intensive Bezug der Innenräume zur Landschaft wird durch die breiten an der Fassade situierten Treppen betont.

Die Verkehrswege und Außenbereiche bilden informelle Begegnungszonen.
Ziel ist es, ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen, das diesem besonderen Ort durch die Verknüpfung von Architektur und Landschaft eine starke Identität verleiht.

Natürliche Belichtung und Belüftung, ein angenehmes Raumklima durch Deckenkühlung,
Energieeffizienz durch gute Isolierung und einen kompakten Baukörper, Materialität durch Sichtbeton und Holz charakterisieren das Gebäude.

Die prägnante Fassade mit vertikalen mobilen Lamellen als Sonnenschutz nach Westen geben dem Gebäude ein markantes Gesicht zum städtischen Boulvard Victor Hugo, der Paris mit der Stadt Aubervilliers verbindet.

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Georg-Hartmann-Realschule Forchheim

Generalsanierung eines unter Bestandsschutz stehenden Schulgebäudes

Die Realschule Forchheim gilt als typisches Beispiel für Schulbauten Anfang der 70er Jahre mit Sichtbeton sowie einer ansprechenden Natursteinverkleidung. Bei der energetischen Sanierung lag die Herausforderung darin, die unter Urheberrecht des Architekten stehende Fassade energetisch zu ertüchtigen und gleichzeitig die gebäudespezifischen Eigenheiten zu wahren. Um die Schule auf heutigen energetischen Standard zu bringen, wurde die gesamte Fassade mit einer diffusionsoffenen Innendämmung versehen.
Wie bei fast allen Bauten dieses Typs entsprach der Brandschutz nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das Hauptaugenmerk lag deshalb auf der Sicherung der Fluchtwegsituation in der über drei Geschosse offenen Aula. Durch die moderne, gläserne Aufzuganlage sind nun alle Etagen des Gebäudes für gehbehinderte Schüler leicht zugänglich. Das bisherige Lichthofareal wurde zur Schaffung weiterer Schulräume genutzt: In den vorhandenen freien, aber überdachten Innenbereich wurden zwei Geschossdecken eingezogen. Die Ausführung erfolgte als Stahlbeton-Massivkonstruktion bestehend aus Stahlbetondecken und den Stahlbetonwänden. Eine komplett erneuerte Sanitäranlage, der Neuaufbau der Wärmeverteilung sowie die Aufrüstung der grundlegenden Elektrotechnik bringen die Georg-Hartmann-Realschule auf das Level einer modernen und gut ausgestatteten Schule, die ihren 1061 Schülern nun beste Lernbedingungen in insgesamt 35 Klassen- und 12 Fachräumen bietet.
Die neuen Abwasserleitungen aus Edelstahl sind so verlegt, dass in den Ferienzeiten eine Stagnation durch selbstspülende Armaturen verhindert wird. Als Standardheizflächen in den Klassenzimmern und Büros sind starkwandige Heizplatten ohne Konvektorlamellen und ohne Seiten- und Deckverkleidung eingesetzt. In allen Klassenzimmern kommen an der tafelabgewandten Seite Kompaktlüftungsgeräte für Zu- und Abluft zur Ausführung. Am Gerät werden Schlitzauslässe mit einem sehr hohen Induktionswert angebaut. Durch den hohen Induktionswert kommt es zu keiner spürbaren Abkühlung in der Aufenthaltszone, die Abluft wird auf der Unterseite des Gerätes abgesaugt. Das Lüftungsgerät wird über einen CO2-Fühler geregelt.

Im Nachgang der Sanierung des Gebäudes wird auch das Schulumfeld neu gestaltet und aufgewertet. Im bestehenden Umfeld werden u.a. neue Treff- und Kommunikationsinsel mit jugendgerechten Anlehnbänken und schattenspendenden Bäumen und eine große Spiel- und Chillwiese geschaffen. Der Haupteingangsbereich wird mit einem großen Baumquarree platzartig gestaltet und als Aufenthaltsfläche für die Schüler deutlich aufgewertet. Das Gebäudeumfeld im Norden wird neu konzipiert, sowie die erforderlichen Fahrradständer und zusätzliche PKW- Stellplätze situiert. Mit den genannten Maßnahmen erhält das frisch sanierte Gebäude seinen adäquaten Rahmen und den Schülern und Lehrern wird ein angenehmes Lern- und Arbeitsumfeld geschaffen.

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Modernes Landhaus mit Blick auf die Dünen

„Das Haus ist kein Standard, sondern ein Experiment“, so charakterisieren die Architekten Didier Rebeyrol et Xavier Fernandez das unmittelbar an der südfranzösischen Küste liegende Einfamilienhaus. In eleganter Anlehnung an die lokale Bauweise entstand auf einem 1.400 Quadratmeter großen Grundstück ein modernes Landhaus mit einer LEICHT Küche als Mittelpunkt. Hier ist der Treffpunkt für die ganze Familie, die den weitläufigen Blick zum Strand genießt. Die Architekten Didier Rebeyrol et Xavier Fernandez passten die äußere Form des Hauses mit zwei versetzten Giebeln behutsam in die raue Landschaft ein und ...weiter lesen »

 

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Wohnquartier Paragon Apartments, Berlin

Inmitten von Berlin, im Bezirk Pankow am Prenzlauer Berg, entstand unter Einbezug der baulichen Ruine eines früheren Krankenhauses ein neues Wohnquartier, dessen Vielfalt bezüglich Wohnungsgrößen und Wohnqualitäten Vorbildcharakter für innerstädtische Wohngebäude einnimmt. Auffallend sind die als Kuben vor die Fassade gesetzten Balkone, die einerseits die Architektur prägen, andererseits ... weiter lesen »

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