Sanierung Wohn- und Geschäftshaus

StandortPößneck
AdresseBreite Straße 11, 07381 Pößneck, Thüringen, Deutschland
GebäudetypWohngebäude
Bauzeitraum2016 - 2017

Von 1790 bis 1795 ließ der Handelskommisär Nikolaus Trautmann das Wohn- und Geschäftshaus erbauen. Das marode Hinterhaus, welches im 19. Jahrhundert angebaut wurde und lange Zeit leer stand, ist mit Beginn der Baumaßnahme abgerissen worden. Anfang 2016 wurde mit den anspruchsvollen Umbau- und Sanierungsarbeiten des historischen Vorderhauses begonnen. Die Fassade mit gelblich weißen Verzierungen und olivgrünen Fenstern wurde in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde nach dem historischen Vorbild neu gestaltet. Das neu angebaute Treppenhaus dient ausschließlich der Erschließung - somit konnte das gesamte Vorderhaus für die eigentliche Nutzung bereitgestellt werden. Im Erdgeschoss befindet sich ab sofort das neue Servicebüro der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH. Auf etwa 100 Quadratmetern befinden sich die Servicearbeitsplätze, ein Wartebereich sowie ein Beratungsraum. Auf zwei weiteren Etagen sind moderne und großzügige Wohnungen mit großen Wohnküchen und Balkonen entstanden, die durch einen eingebauten Aufzug barrierefrei erschlossen werden. Um den ursprünglichen Charakter auch im Inneren hervorzuheben, wurden die Bruchsteinwände im neuen Servicebüro optisch erhalten. Somit konnte ein Zusammenspiel zwischen einem modernen Eingangsbereich und historischer Fassade erzielt werden. Nach zweijähriger intensiver Umbau- und Sanierungsarbeiten konnte das historische Trautmannsche Haus Anfang Juni 2017 eröffnet werden. Das Gebäude wurde aufwendig im alten Stil saniert und erscheint nun im neuen Glanz. Ein neues Schmuckstück der Pößnecker Innenstadt ist entstanden. Als weiteren Service wurde eine Elektro - Ladesäule hinter dem Gebäude errichtet. Die Fläche des ehemaligen Hinterhauses wurde als private Parkfläche für Mieter und Personal ausgebaut. Die Grundmauern des alten Hinterhauses blieben erhalten und wurden historisch aufgearbeitet. Die alten Sandsteingewände wurden saniert und optisch herausgearbeitet. Die neue Toreinfahrt setzt sich mit seinem neuen Rundbogen elegant in Szene. Die städtebauliche Struktur konnte mit Erhalt der Grundmauern des alten Hinterhauses erhalten bleiben. Das neu entstandene Areal ist ansprechend und wirkt hell und freundlich.

AFS - Architekturbüro Frank Sieber

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