Zeitsparende Modernisierung mit Fußbodenheizung

Null Millimeter zusätzliche Aufbauhöhe

Kurz vor dem Ende der Berufstätigkeit hat ein Ehepaar das 1996 erbaute Einfamilienhaus noch einmal modernisiert. Verbesserungen beim Wohnkomfort und ökologische Gesichtspunkte waren die Gründe. Mit EMPUR-Außendienstmitarbeiter Matthias Lippes und dem SHK-Fachhandwerker Thorsten Krause aus Barsinghausen konnten sich die Bauherren auf zwei Partner verlassen, die ihnen den Wunsch fachmännisch erfüllten. Zum Einsatz kam auf rund 120 Quadratmetern Fläche im Erdgeschoss auch eine Fußbodenheizung von EMPUR. Sie unterstützt die Effizienz der neuen Heizanlage und sorgt für angenehme Wärme. In der Gästewohnung im Souterrain und im Obergeschoss wurden die Heizkörper belassen.

Sechs Jahre haben Martin und Luise Brecht bereits Erfahrung mit einer Fußbodenheizung von EMPUR. Denn sie besitzen als Zweitwohnsitz ein Reihenhaus im Allgäu, in dem sich seit 2008 das im Fräsverfahren eingebrachte Fußbodenheizungssystem CUT-THERM bewährt. „Wir waren von Anfang an hoch zufrieden mit dieser Fußbodenheizung und sind es noch heute“, berichtet Luise B. Deshalb hat sich das Ehepaar im Frühjahr 2014 für ihren Erstwohnsitz erneut für eine Flächenheizung vom Hersteller aus Buchholz-Mendt entschieden: Das freistehende Einfamilienhaus mit insgesamt 280 Quadratmetern Wohnfläche und 1.800 Quadratmeter großem Garten befindet sich in Gehrden bei Hannover.

Abgestimmter Systemverbund steigert Kundenzufriedenheit
Die Modernisierung dieses Wohnhauses sah die Erneuerung und Erweiterung des Wintergartens vor, den das Ehepaar als Speisezimmer nutzt. Im Zusammenspiel mit den bodentiefen Fenstern, die einen ungestörten Blick in den Garten erlauben, war auch hier eine Fußbodenheizung gewünscht. Weiterhin sollten der rund 80 Quadratmeter große, unmittelbar anschließende Wohnbereich sowie Küche, Diele und Gäste-WC fußwarm zu begehen sein. Für die Gemütlichkeit an kalten Tagen wünschte sich die Bauherrin einen gemauerten Kaminofen mit integrierter Ofenbank, der den alten Kachelofen ersetzen sollte.  

Zwar war die Gasheizung des Einfamilienhauses nach 18 Jahren noch nicht sanierungsbedürftig – nach eingehender Beratung mit dem Installateur- und Heizungsbaumeister Thorsten Krause, der auf eine langlebige Anlagentechnik mit guter Energiebilanz setzt, wurde diese jedoch erneuert und es kam Gas-Brennwerttechnik zum Einsatz. Das unterschiedliche Temperaturniveau der Fußbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen und den Heizkörpern im OG und UG, die höhere Vorlauftemperaturen benötigen, erforderte zusätzlich einen Mehrwege-Mischer. Diese Regeleinheit steigert den Wirkungsgrad der Brennwertanlage erheblich, da mit ihr die Restwärme des Radiatorenrücklaufs für den Fußbodenkreislauf nutzbar wird und ein niedriger Anlagenrücklauf garantiert ist. Die Möglichkeit, den Wohnkomfort zu erhöhen und gleichzeitig Heizkosten einzusparen, war ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Renovierung.

 

Fußbodenheizung in vorhandenen Estrich integriert
Die Abbrucharbeiten des Kachelofens und das Entfernen des alten Oberbelags gehörten für die Bauherren zum unangenehmsten Teil der Renovierung, weil diese mit enormen Staubaufwirbelungen verbunden waren. Die Heizungsumrüstung selbst war denkbar einfach: Nach dem Entfernen der Heizkörper im Erdgeschoss folgte im neuen Wintergarten ein Estrichverguss. Dabei wurde darauf geachtet, dass dieses Estrichfeld auf einem Niveau mit dem des Wohnbereichs liegt. Eine Bewegungsfuge mit elastischem Füllmaterial zwischen dem Wohnbereich und dem Wintergarten fängt die Längenausdehnung der „schwimmenden Estrichplatte“ auf. Des Weiteren wurde der Estrich auf rund 120 Quadratmetern Fläche mit Haft- bzw. Tiefengrund vorbehandelt, einige Risse in Wohnzimmer, Küche und Flur wurden mit Epoxidharz dauerhaft und kraftschlüssig verschlossen. Nach Abschluss dieser Vorarbeiten begann der Einbau des Fußbodenheizungs-Systems CUT-THERM.

Dieses speziell für den nachträglichen Einbau entwickelte Flächenheizsystem wird im Fräsverfahren eingebaut. Hierfür stellt EMPUR neben speziellen Fräsmaschinen, hochleistungsfähigen Absauganlagen und eigenen Stromaggregaten eine erfahrene Mannschaft bereit, die mit mehreren Fahrzeugen deutschlandweit aktiv ist. In knapp zwei Arbeitstagen gelang dem spezialisierten Team die komplette Installation der Flächenheizung. Auch daran hatte sich das Ehepaar bei der Wahl der Flächenheizung erinnert: Der kurze Zeitraum sowie das nahezu staubfreie Fräsen waren die ausschlaggebenden Gründe, warum es sich auch dieses Mal für das System CUT-THERM entschied. "Man hätte durchaus auch ein anderes Fußbodenheizsystem einsetzen können", berichtet Lippes. "CUT-THERM erwies sich jedoch als die schnellste und kostengünstigste Lösung, weil Dämmmaterialien, Zubehör und zusätzliche Bauzeit wegfallen konnten."

Für das Fräsen der Nuten, in die der EMPUR-Fachmann das Kunststoffheizrohr KLIMAPEX PE-RT 15 x 1,8 Millimeter ohne zusätzliche Befestigungen einlegt, wird eine speziell konstruierte Estrichfräse eingesetzt. Neben der enormen Zeitersparnis hat dieses Verfahren den Vorteil, dass die Gesamthöhe der Bodenkonstruktion unverändert bleibt. Bodengleiche Fenster, Übergänge in andere Räume und Treppenauf- bzw. -abgänge sind also kein Problem. Auch die Durchgangshöhe bei Türen verringert sich nicht.

Gleichmäßige Strahlungswärme steigert Wohnwert
Grundsätzlich kann nach Abschluss der Arbeiten eine Vielzahl verklebter Bodenbeläge – Fliesen, Parkett, Kork, Laminat und Teppich mit der Bezeichnung "Geeignet für Fußbodenheizung" – aufgebracht werden. Allerdings gilt: Je geringer der Wärmeleitwiderstand des Bodenbelags ist, umso geringer ist auch die erforderliche Vorlauftemperatur – und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Diese Erfahrung machten die Bauherren bereits in ihrem Haus im Allgäu, wo sie die EMPUR Flächenheizung unter Fliesen, Parkett und Teppich nutzen. Ihr Resümee: Oberböden aus Keramik und Naturstein eignen sich besonders gut, weil die Wärme sehr schnell an die Füße gelangt. Für ihren Altersruhesitz in Gehrden entschlossen sie sich daher für einen großformatigen Travertin. Die Kalksteinplatten haben eine Stärke von nur 10 Millimetern, sodass sie die Wärme zügig zur Oberfläche transportieren. Unmittelbar nach dem Verlegen der Fußbodenheizung konnte der Boden vom Fliesenleger für die weitere Bearbeitung vorbereitet und im Anschluss belegt werden.

Für Fachhandwerksmeister Torsten Krause war es die erste partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Flächenheizungsspezialisten EMPUR. Ihm gefiel die Lösung im Fräsverfahren gut, weil sie so unproblematisch erfolgte und er und das EMPUR-Montageteam sozusagen „Hand-in-Hand“ arbeiten konnten. „Bei Modernisierungsobjekten, in denen es keine Möglichkeit zur Steigerung der Aufbauhöhe gibt, da ist das CUT-THERM-System sehr zu empfehlen“, so Krause. Zu den Aufgaben des CUT-THERM-Montageteams gehört auch der Anschluss der Rohre an den Heizkreisverteiler sowie eine abschließende Druckprüfung, damit die sichere Funktion des Fußbodenheizsystems sichergestellt ist. Den Anschluss des Heizkreisverteilers an den neuen Wärmeerzeuger nahm der SHK-Handwerksmeister selbst vor. „Die Jungs haben hervorragend gearbeitet“, unterstreicht Krause. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“

Alle Komponenten des Flächenheizungssystems sind optimal aufeinander abgestimmt. Sie werden von EMPUR zu 90 Prozent in eigener Produktion gefertigt. Der Hersteller ist zertifiziert nach DIN EN ISO 2001:2008 – höchste Produktqualität und eine sichere, langlebige Funktion sind somit garantiert.

Das 1996 erbaute Einfamilienhaus in Gehrden erhielt einen neuen Wintergarten sowie eine Fußbodenheizung für das gesamte Erdgeschoss und eine neue Gas-Brennwert-Heizanlage. | Foto: EMPUR
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