Verbesserte Ökobilanz

Baden-Baden, 28. April 2017 – Das Passivhaus Institut zeichnet den Bauproduktehersteller Schöck für den Isokorb XT-Combar mit einem besonderen Siegel als Passivhaus-Komponente aus. Außerdem wurde das Produkt mit der Umwelt-Produktdeklaration (EPD) verifiziert und damit eine wichtige Datengrundlage für ökologische Gebäudebewertung geschaffen.

Der neue Isokorb XT-Combar, für die thermische Trennung frei auskragender Bauteile, bietet einen bisher nicht erreichten Wärmedämmwert und reduziert damit Wärmebrücken auf ein Minimum. Die Wärmedämmung wurde zur bisherigen Produktreihe, je nach Tragstufe um bis zu 30 Prozent verbessert. Dies erlaubt auch bei Passiv- und Niedrigstenergiehäusern wesentlich weitere Auskragungen bei Balkonen bei gleichem Wärmeabfluss.

Beitrag zu nachhaltigem Bauen
Durch den Einsatz des Glasfaserverbundwerkstoffs Schöck Combar mit einer wesentlich geringeren Wärmeleitfähigkeit als Beton- oder Edelstahl wird eine verbesserte Wärmedämmung und damit höhere Energieeinsparung garantiert. Zudem leistet der Schöck Isokorb XT-Combar einen ganzheitlichen Beitrag zum nachhaltigen Bauen: Durch den Austausch von Edelstahl durch Glasfasermaterial kommt es bereits bei der Herstellung des Produkts zu einem geringeren CO₂-Ausstoß, was die Ökobilanz um 27 Prozent verbessert.
Diese ökologische Aufwertung sowie die hohe Energieeinsparung wurden durch die Vergabe der EPD sowie durch eine Zertifizierung des Passivhaus Instituts bewiesen.

Passivhauszertifizierte XT-Produktreihe
Neben dem Schöck Isokorb XT-Combar wurden auch der Isokorb AXT, QXT und KSXT vom des Passivhaus Institut ausgezeichnet.
Dr. Benjamin Krick, Leiter der Arbeitsgruppe Komponentenzertifizierung am Passivhaus Institut in Darmstadt, freut sich über die wachsende Zahl an Zertifizierungen. „Mit unserer Komponentenzertifizierung unterstützen wir Hersteller, höchst energieeffiziente Produkte zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Jedes neue Produkt trägt aktiv zum Klimaschutz bei. „Der Passivhaus-Standard zeichnet sich durch eine sehr hohe Energieeinsparung und gleichzeitig verbesserten Komfort gegenüber herkömmlichen Neubauten und Sanierungen aus. Wir lassen unsere Produkte vom Passivhaus Institut zertifizieren, da nach einheitlichen Kriterien geprüft und so die Produkte bezüglich ihrer Kennwerte vergleichbar und von exzellenter energetischer Qualität sind. Das erleichtert dem Planer die Wahl der richtigen Produkte“, so Nadine Böttrich, Leiterin Produktmanagement Isokorb bei Schöck.

Isokorb XT-Combar mit der EPD verifiziert
„Mit der EPD für den Isokorb XT-Combar haben wir jetzt die Möglichkeit geschaffen, das Produkt auch in Bezug auf die ökologische Leistungsfähigkeit transparent zu machen“, begründet Nadine Böttrich die Verifizierung. Die EPD beinhaltet Daten über die ökologische Leistungsfähigkeit des Bauproduktes, die von einem unabhängigen Expertenkreis überprüft wurden. Planer, Architekten und Bauherren benötigen diese transparenten und geprüften Ökobilanz-Daten, wenn sie nachhaltige Gebäude errichten wollen. Die Performance der einzelnen Bauprodukte ergibt zusammenaddiert die Gebäudebilanz und liefert mit der EPD die notwendigen Informationen für die Beurteilung der ökologischen Gebäudequalität.

Nadine Böttrich (Leiterin Produktmanagement Isokorb bei Schöck) und Dr. Benjamin Krick (Leiter der Arbeitsgruppe Komponentenzertifizierung am Passivhaus Institut in Darmstadt) bei der Übergabe des Zertifikats für Passivhauskomponenten. | Foto: Schöck Bauteile GmbH
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Projektinformationen

Stichworte

Wärmedämmelement, tragend; Trittschalldämmung;