Natürliche Highlights in industrieller Umgebung

Die Verknüpfung von Industrie und Natur spielt bei der Geberit AG, Marktführer für Sanitärprodukte, eine ganz besondere Rolle, denn mit jedem Produkt werden genau diese zwei Komponenten in Form von Wasser vereint. Am Standort Nieuwegein in den Niederlanden wurde diese Verbindung außerdem mithilfe eines Holzdekors von Pfleiderer nun auch gestalterisch in den Räumlichkeiten aufgegriffen.

Innovative Sanitärobjekte wie bodenebene Duschsysteme, Dusch-WCs, Unterputzspülkästen, berührungslose Armaturensysteme und vollständige Badserien in anspruchsvollem Design, aber auch Installations-, Versorgungs- und Entwässerungssysteme gehören zum vielfältigen Portfolio des Unternehmens. Der Weg des Wassers ist dabei stets der Grundstein für alle Produkte, die das Unternehmen herstellt. Genau aus diesem Grund sind auch die Wasserrohrleitungen am niederländischen Standort Nieuwegein überirdisch angebracht worden. „Die Rohrleitungen und Dichtungen sind sichtbar an den Decken vieler Räume zu finden. Sie wurden größtenteils mit einem speziellen Spray behandelt, das die Akustik verringert und den Rohren einen besonders industriellen Look verleiht“, erzählt Innenarchitektin Simone Vloet von New Purpose Amsterdam, die für das Konzept und die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten verantwortlich sind. Die Übernahme des niederländischen Sanitärunternehmens Sphinx, das nun in Nieuwegein eingegliedert wird, gab den Anstoß für die Erneuerung des Geberit-Standortes.

„Für eine gelungene Darstellung benötigt jedes Unternehmen eine ganz persönliche Herangehensweise mit individuellen und kreativen Interpretationen“, erklärt Simone Vloet. „In diesem Fall ging es darum, das Industriedesign mit natürlichen Gestaltungselementen zu kombinieren.“ Dafür wurden unter anderem graublaue Bereiche entworfen, in denen über verschiedene Schriftzüge wie „aqua times“ oder „water is ons element“ das Thema „Wasser“ aufgegriffen wird. Doch auch auf den verantwortungsbewussten Umgang mit Natur, Mensch und Gesellschaft soll über das neue Design Bezug genommen werden. Deshalb wird mit dem Holzdekor Eiche Apollo creme auf Pfleiderer Duropal HPL und DecoBoard P2 optisch ein weiteres Naturprodukt in das Designkonzept integriert, um auf die nachhaltige Handlungsweise Geberits aufmerksam zu machen. Tische, Theken, Schränke, Türen und Wände verschiedener Art wurden mit dem Holzdekor entworfen. „Nach der Fertigstellung wird sich dieser natürliche Look wie ein roter Faden durch das gesamte Gebäude ziehen und auf diese Weise den nachhaltigen Weg widerspiegeln, den das Unternehmen Geberit verfolgt“, erklärt die Designerin.

Die Kombination von Holzvariationen mit den Farben Weiß, Blau und Grau entspricht auch dem Corporate Design des Unternehmens und ist in dieser Form auch an anderen Standorten, auf Messen und in verschiedenen Showrooms wiederzufinden.

Und das Pfleiderer-Dekor Eiche Apollo creme erfüllt noch eine weitere wichtige Funktion, denn die Coolness und das industrielle Business des Unternehmens und des Gebäudes werden so um eine warme und softe Komponente ergänzt. „Auf diesem Wege strahlt das Design auf der einen Seite gegenüber Partnern, Kunden oder anderen Besuchern über die kühlen Gestaltungselemente Kompetenz und Zielstrebigkeit aus, während die warmen Holzvariationen auf der anderen Seite dafür sorgen, dass sowohl Besucher als auch Mitarbeiter sich wohlfühlen und ein Gefühl von Vertrauen und Zuverlässigkeit vermittelt wird“, so Simone Vloet. „Wir sind über unseren Möbellieferanten auf das Dekor gestoßen – Optik, Finish und auch die haptische Wahrnehmung des Produktes sind ausgezeichnet. Unserem Kunden hat das Produkt so gut gefallen, dass er bereits Folgeprojekte mit Pfleiderer-Produkten plant.“

Ziel ist es, das neue Design auf alle Räume des Standortes zu übertragen. 2016 hat die Sanierung des niederländischen Geberit-Standortes Nieuwegein begonnen. Um den täglichen Geschäftsbetrieb gewährleisten zu können, wurde der Umbau in verschiedenen Phasen geplant. Dabei wird auch das Raumkonzept modernisiert: Eine ausgeglichene Mischung aus offenen und geschlossenen Bereichen wurde konzipiert, um die Raumaufteilung und die Atmosphäre aufzulockern. Mithilfe eines mehrphasigen Konzepts arbeitet sich das Team um Simone Vloet nun durch die unterschiedlichen Bereiche des Gebäudes. Circa alle sechs Monate wird ein neuer Teilabschnitt erreicht. Insgesamt werden rund 1.500 m² von Grund auf modernisiert. „Die Umsetzung ist nicht immer einfach, wenn das Unternehmen nebenher in normalen Bahnen weiterlaufen soll“, weiß die Designerin. „Derzeit ist beispielsweise das Firmen-Restaurant an der Reihe, das birgt natürlich einige temporäre Umstellungen, aber im Endeffekt sind alle äußerst zufrieden mit dem neuen Design. Wir haben schon viel positives Feedback aus den abgeschlossenen Bereichen bekommen.“ Die vollständige Fertigstellung ist für Ende dieses Jahres geplant.

Foto: © New Purpose Amsterdam
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