Leichter lernen in ruhigen Räumen

Nach dem Umbau der Robert-Schuman-Schule in Frankenthal ist die Raumakustik in den kernsanierten Klassenzimmern perfekt, das Lernen fällt leichter. Auch die neu errichtete Mensa wurde mit den Akustikdecken von Knauf ausgestattet. Sie erfüllen die Vorgaben der DIN sicher und sehen gut aus – in der Mensa rahmt ein breiter Fries die modulare Systemdecke ein. Die Gips-Akustikelemente des Systems Belgravia sind nachhaltig und lassen sich problemlos ein- und ausbauen.

 

Das Altgebäude musste fast bis auf die Rohbausubstanz zurückgebaut werden, um es an die Bedürfnisse einer Integrierten Gesamtschule (IGS) und den modernen Schulbetrieb anzupassen. Weil der Schulbetrieb auch während der Generalsanierung weiterlaufen musste, waren vier Bauabschnitte notwendig. Im Bereich der Halle konnten vorhandene Einschnitte im Gebäudevolumen genutzt werden, um drei weitere Klassenräume zu schaffen. Hinzu kam der Neubau des eingeschossigen Mensagebäudes mit 1.132 Quadratmeter Bruttogrundfläche. In der Mensa sollen täglich rund 400 Essen in zwei Schichten ausgegeben werden. Außer Küche und Nebenräumen sind im Mensaneubau auch zwei Räume zur Ganztagsbetreuung sowie ein Teil der Bibliothek integriert.

 

Bessere Sprachverständlichkeit durch ruhige Raumakustik

Konzept der IGS ist, dass die einzelnen Klassen aus Kindern unterschiedlicher Herkunft, Begabung und Neigung gebildet werden. Dadurch wird gemeinsames Lernen über die Grundschulzeit hinaus bis zur 9. beziehungsweise 10. Klassenstufe möglich. Eine Versetzung findet erstmals von Klassenstufe 9 nach 10 statt. Die Schüler können den Abschluss der Berufsreife nach der 9. Klasse (früherer Hauptschulabschluss), den qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife), die Fachhochschulreife sowie die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erlangen. Für das Schuljahr 2016/17 sind 699 Schülerinnen und Schüler in 23 Klassen und drei Kursen vorgesehen. Ziel ist, die Schüler individuell zu fördern, die soziale Erziehung zu steigern sowie auch die Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit zu verbessern. Eine gute Raumakustik erleichtert die Sprachverständlichkeit und die Wissensvermittlung, es kommt mehr Ruhe in die Klassen.

 

Ein breiter Fries inszeniert die Lochplattendecke

Die modularen Akustikdecken von Knauf sorgen für eine gedämpfte Raumakustik, indem sie den in den Zimmern entstehenden Raumschall, der an harten, porendichten Oberflächen wie Boden und Wänden reflektiert wird, aufnehmen – in den Löchern der Absorberplatten und einem dahinterliegenden Akustikvlies. “Unsere Systeme erfüllen die Anforderungen der neuen DIN 18041 ›Hörsamkeit in Räumen‹ sicher. Neben der hervorragenden Schallabsorption, die eine Reduzierung der Nachhallzeit bedeutet, sorgt eine ausgewogene Reflexion des Schalls in den ungelochten Bereichen der Elemente für den notwendigen Transport der Sprache vom Lehrer zum Schüler. Dies ist besonders wichtig für moderne Lernformen und Alternativen zum Frontalunterricht“, erläutert Peter Kühn, Objektmanager Akustiksysteme bei Knauf. In den Klassenräumen und der neuen Mensa wurde die abgehängte Akustikdecke Knauf Belgravia mit der Lochung Quadril, einem quadratischen Lochsystem Mit Lochgröße 12 x 12 mm, angebracht. Der Lochanteil liegt bei 13 Prozent. Jedes Element im Maß 625 x 625 mm ist mit einem lochfreien Rand umgeben, der die einzelnen Elemente abgrenzt und das gerichtete Lochbild auflockert. In der Mensa wurde die Knauf Lochplattendecke Belgravia zusätzlich bauseits mit einen festen Fries aus Gips ausgestattet: Die Decke wirkt architektonisch hochwertig, wie mit einem Bilderrahmen eingefasst. Die Unterkonstruktion des zurückliegenden, diskret verblendeten Schienensystems wiederholt die Symmetrie der quadratischen Plattenform und des Lochbildes.

 

Einfach ein- und auszubauen

Für die Unterkonstruktion werden die klassischen T-Tragprofile parallel zueinander angebracht und die Querprofile kreuzförmig in die Schlitze der Trageschienen gesteckt. Die Belgravia-Akustikpanels werden dann einfach in die T-Profile eingelegt – das bedeutet, das System ist außergewöhnlich einfach montier- und demontierbar. Diese Reversibilität oder das Austauschen einzelner Akustikplatten ist besonders in Räumen wie der Mensa notwendig, wo sich vielfältige Installationen unter der Decke befinden. Beleuchtung, Lautsprecher und Belüftung lassen sich in Form spezieller Elemente ganz nach Wunsch einfach integrieren. Für den Geschäftsführer der Fa. Wolf/Weirauch GmbH in Speyer, Jean-Francois Weirauch, war die Deckenmontage Routine: “Die Belgravia-Platten lassen sich problemlos einlegen, es geht schnell und ist bei so großen Flächen wie in der Mensa durch-aus wirtschaftlich.“ Das bestätigen auch die Trockenbauer der Firma Männig: „Die Installation der Knauf Akustikdecken in den Klassenzimmern war unkompliziert. Das Belgravia-System ist ein sehr einfaches System, das sich sehr gut verarbeiten lässt“, so der Tenor.

Schadstofffrei und hart im Nehmen

Die modularen Gips-Akustiksysteme von Knauf sind außerordentlich stabil und druckbeständig, da sie aus robustem, glasfaserverstärktem Gipsmaterial bestehen. Der natürlich vorkommende mineralische Werkstoff hat beste Umwelt-, Gesundheits-, sowie Nachhaltigkeits- und Brandschutzeigenschaften (Baustoffklasse A2, nicht brennbar). Die Lochplattenabsorber sind frei von Schadstoffen und sorgen für gute Raumluft. Der serienmäßige Luftreinigungseffekt wird durch die Beimischung von Zeolith, ein natürliches wasserhaltiges Gestein vulkanischen Ursprungs, erzielt. Knauf Akustikelemente sind vorbeschichtet und schmutzunempfindlich. Leichte Verunreinigungen können mit einem Schmutzradierer entfernt werden. Neubeschichtungen sind beliebig oft möglich, ohne dass ─ anders als bei Porenabsorbern ─ die Absorptionsleistung vermindert wird.

Die Akustik-Lochdecke Knauf Belgravia in der Mensa der Robert-Schuman-Schule in Frankenthal absorbiert den Raumschall und sorgt für eine ruhige Atmosphäre im Raum | Knauf/Roger Schwarz
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