FASCO®-Profil als Fassadensystem für den Innen- und Außenbereich

Das FASCO® Fassadensystem wurde bei den zweistöckigen Binnenräumen im Objekt Freie Stadtschulen eingesetzt.

Das FASCO®-Fassadensystem bietet als intelligente Gebäudeaussteifung und klimagerechtes Bauelement eine progressive und elegante Systemlösung für Fixverglasungen. Das FASCO®-Profil verbindet bei Pfosten-Riegelbauweise die lastabtragenden Eigenschaften von Glas und Holz. Durch das FASCO®-Fassadensystem wird das Glas als aussteifendes Bauelement effektiv genutzt oder kann als einfach montierbare Fixverglasung eingesetzt werden.

FASCO®-Profil – Anwendungen
Mit dem Fasco sind zwei Anwendungen möglich, zum einen nichttragende Fixverglasungen ohne Einschränkung der Glasdimensionen und Gebäudeklasse ab 60 mm Ansichtsbreite und zum anderen statisch tragende Verglasungen zur Gebäudeaussteifung mit 80 mm Ansichtsbreite. Eine elegante optische Lösung bieten hier Design-Pfosten.

FASCO®-Profil – Anforderungen an Gebäude und Geometrie
Basierend auf dem Knapp-Handbuch, welches den Einsatz von Holz-Glas-Verbundelementen mit statischer Funktion dokumentiert, sind folgende Anforderungen gegeben. Die Fixverglasung ist raumhoh auszuführen und es können zwei Geschosse mit der Verglasung ausgesteift werden. Bei nichttragenden Fixverglasungen gibt es keine Einschränkungen.

FASCO®-Profil – Die zukunftsweisende Systemlösung FASCO® ist die neue Systemlösung für mehrteilige Holz-Glas-Konstruktionen zur Gebäudeaussteifung, sie vereint Transparenz mit Stabilität, solare Energiegewinne und Schutz vor Bewitterung. Wesentliche Vorteile sind, dass das FASCO®-Glaselement zur Stabilität des Gebäudes und zur Abtragung von Windlasten eingesetzt wird. Damit kann auf andere statische Konstruktionselemente, wie Windverbände oder Wandscheiben, verzichtet werden. Die Glasscheiben werden durch die Verklebung so gering belastet, dass ein Nachweis mit herkömmlichen Berechnungsmethoden, entsprechend dem Knapp-Handbuch, erfolgen kann. Essentiell für die lastabtragende Funktion ist die Klebeverbindung zwischen Glas und den FASCO®-Profilen aus GFK (Glasfaser verstärkter Kunststoff). FASCO® wurde umfassend mit unterschiedlichen Lastzyklen und Belastungsniveaus geprüft und erfüllt alle Anforderungen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen - basierend auf ETAG 002 Structural Sealant Glazing Systems – liegen zu Grunde.

FASCO® Profil – Glas und Ausführungsvarianten
Für FASCO®-Glaselemente können herkömmliche Isoliergläser mit tragendem Randverbund nach EN 13022-1 verwendet werden. Die verklebte Glasscheibe ist aus Floatglas, TVG oder VSG mit mind. 8 mm Dicke zu dimensionieren. Die Einzelscheiben sind entsprechend der örtlichen Bauvorschriften auszuführen. In der Regel werden im Erdgeschoßbereich ESG und in absturzgefährdeten Bereichen Kombinationen mit Verbundsicherheitsglas eingesetzt. Um die in Österreich geltenden Bestimmungen der Baustoffliste ÖE Punkt 3.1. bei geklebten Verglasungen zu erfüllen, ist eine mechanische Sicherung der Glaselemente vorgeschrieben. In Deutschland gelten vergleichbare Regelungen. In Kombination mit der Pfosten-Riegel-Bauweise, können U-Werte der Wandkonstruktion Ucw bis 0,7 W/(m²*K) erreicht werden. Knapp bietet Fassadenbauern und Glasherstellern das zukunftsorientierte Verglasungssystem in einem Partnerprogramm an. Für mehr Details hat Knapp eine eigene Webseite eingerichtet: www.knapp-verbinder.com/fasco.

Stadtschule | Quellennachweis: Jürg Zürcher, SG / Virginie Vabre Schweizer, KaA
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