FASCO®-Fassadensystem erfüllte höchste Ansprüche an die Optik im Haus der Zukunft des Teams Ecolar beim diesjährigen Solar Decathlon Wettbewerb

GEBÄUDETYP: Wohnbauten/Gemeinschaftsstätten

Das FASCO®-Fassadensystem bietet eine progressive und elegante Systemlösung für Fixverglasungen. Daher hat das Team Ecolar für seine Villa Solar dieses System gewählt.

Besonders der ästhetische Aspekt wurde gelobt. „Die edle, moderne und schlichte Optik erzielte eine architektonisch ansprechende Fassade und durch die Möglichkeit der statischen Anrechnung birgt es für den Architekten eine hohe gestalterische Freiheit. Durch die Vorfertigung konnte die Montage sehr rasch durchgeführt werden,“ freut sich Teamleader Architektur Philipp Kupprion.

Mit dem FASCO®-Fassadensystem wird das Glas als aussteifendes und klimagerechtes Bauelement effektiv genutzt oder kann als einfach montierbare Fixverglasung eingesetzt werden.

Zum Produkt FASCO®-Fassadensystem finden Sie noch weitere Herstellernews und Referenzen auf der Plattform von arcguide.de. Für mehr Details hat Knapp eine eigene Webseite eingerichtet: www.fasco.at.

Besuchen Sie Knapp bei der BAU 2013 in München, Halle B5, Stand 112.

Team Ecolar aus Konstanz und sein Weg zum Sieg in Madrid

Die Hochschule für Technik Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz hat es geschafft. Der offizielle Startschuss für die Teilnahme am Solar Decathlon Europe 2012 fiel am 14. Januar 2011 als sie die Zusage von der in Madrid ansässigen Organisation erhalten haben. Nicht nur die HTWG Konstanz hat sich aus rund 150 bewerbenden Hochschulen qualifizieren können, insgesamt durften 20 Teams aus der ganzen Welt am Wettbewerb teilnehmen und im September 2012 ihr Gebäude in Madrid der Öffentlichkeit präsentieren.

Zu diesem Zeitpunkt lief an der Hochschule bereits einige Zeit die Planung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Stark vom Fachgebiet für energieeffizientes Bauen hat bereits 4 Monate zuvor gemeinsam mit einem Team aus Architekturstudierenden ein Grundkonzept gesucht und gefunden.

Von Beginn an war klar: es soll ein interdisziplinäres Projekt an der HTWG Konstanz sein, an dem sich jeder Studierende beteiligen kann! Aus jeder der sechs Fakultäten haben sich Teilnehmer für das Projekt interessiert. Ein Team von 10 Mitgliedern hat sich bereit erklärt, mit hoher Verantwortung in der Organisation mit zu arbeiten. Ihre Aufgaben reichten von der Gestaltung der Website über die Suche nach geeigneten Sponsoren bis hin zur Koordination des Teams wie auch den Transport nach Madrid und zurück an die Hochschule. In den folgenden drei Semestern bestand das studentische Team immer aus circa 40 Mitgliedern der gesamten Hochschule. Insgesamt haben sich über 100 Studierende an dem Projekt beteiligt.

Der Anfang war nicht einfach, denn es standen viele Fragen offen. Wie soll unser Gebäude aussehen? Welches Konzept verfolgen wir im Innenraum? Wie nachhaltig und ökologisch wollen wir planen und bauen? Wie nennen wir uns? Die Frage um den Namen war mindestens so schwierig wie die anderen. Doch eine kleine Gruppe von Kommunikationsdesignern hat sich der Herausforderung gestellt. Auf ihren Grundsätzen basierend haben sie einen Namen und ein Logo entworfen. Aus den Wörtern »ecologic«, »economic«, »solar«, und »modular« haben sie »ecolar« entwickelt. Von nun an hieß es: Team ECOLAR entwirft, plant und baut das ECOLAR Home.

Nach ein paar Wochen mit intensivem Entwerfen, Diskutieren und Recherchieren haben die Studierenden einen überzeugenden Entwurf erstellt. Von nun an ging es ins Detail. Es galt nicht nur die konstruktiven Details zu planen, sondern auch zu überlegen, welche Materialien im Gebäude verbaut werden sollen. Das war nicht immer einfach. Die Materialien sollen nicht nur ökologisch und nachhaltig sein, sondern auch noch schön aussehen. Zudem ist das gesamte Projekt auf eine Vielzahl von Unternehmen angewiesen, denn sämtliche Materialen wurden von Firmen zur Verfügung gestellt.

Rund ein Jahr später war alles fest gelegt und die Baustelle ging los. Auf dem Campus der HTWG Konstanz wurde ein Grundstück direkt am Seerhein zur Vorfertigung der Bauteile und schließlich zum Probeaufbau zur Verfügung gestellt. Zum ersten Mal saßen die Studierenden nicht mehr in Hörsälen, sondern sie arbeiteten ohne Pause an ihrem Haus. Jedes Teil wurde selbst Hergestellt – vom Zusammenbau der Konstruktion bis hin zum Verkleben der Glasscheiben. Um unabhängig von externen Firmen beim Aufbau zu sein, haben sich sieben Ecolarier zum Staplerfahrer ausbilden lassen. Jetzt stand ihnen nichts mehr im Weg in Madrid einen erfolgreichen Aufbau zu gewährleisten.

Kurz nach dem Richtfest ging es auch schon wieder an den Abbau und das Verladen auf Lastwägen. Insgesamt fünf wurden es, die das Gebäude mit sämtlicher technischer Ausrüstung, Innenraum, Terrasse, Pflanzen und Elektro-Bike nach Madrid fuhren.

Am 29. August 2012 war es dann endlich soweit. Die 40 Ecolarier traten ihre Reise nach Madrid an, um bereits am nächsten Tag mit dem Aufbau des ECOLAR Home für den Wettbewerb zu beginnen. Nach dem zwölftägigen Aufbau gab es jedoch keine Pause. 16 Tage lang stand das Gebäude zusammen mit den anderen 17 Mitstreitern für rund 220.000 Besucher offen, die sich überzeugen konnten, dass sich schon heute energieeffizientes, ökologisches Bauen mit Design vereinen lässt. Um einen Gewinner zu küren, wurden alle 18 Häuser bei Besuchen, Messungen und diversen Aufgaben der Jury auf Herz und Nieren geprüft.

Der 4. Platz in der Gesamtwertung für Team ECOLAR Besonders stolz ist das Team ECOLAR auf die beiden ersten Plätze in ENGENEERING AND CONSTRUCTION und in INDUSTRIALIZATION AND MARKET VIABILITY. Im Teilwettbewerb ENERGY EFFICIENCY haben sie den 3. Platz belegt. In der Gesamtwertung hat das Team den vierten Platz erzielt.

Die Knapp GmbH sponsorte das FASCO®-Fassadensystem und gratuliert herzlich zu diesem Erfolg!

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