Einladung zum Abenteuer Akustik

In diesem Herbst hieß es wieder Akustik erleben bei der Knauf CityTour. Bei der ersten von drei Veranstaltungen am 14. September in München wurde den Gästen ein außergewöhnliches Fachprogramm geboten. Der gelungene Mix aus Informationen, Inspirationen und Akustikerlebnis zog erneut zahlreiche interessierte Teilnehmer an.

Die Raumakustik ist ein integraler Bestandteil der Architektur. Das innovative Konzept der Knauf CityTour 2017 hielt für Architekten und Planer wieder ein ganzes Paket an Informationen und Inspirationen bereit. Kompetent und kurzweilig gaben die hochkarätigen Referenten aus Bauphysik und Architektur bei der Nachmittagsveranstaltung in drei Städten tiefreichende Einblicke in die Aspekte der Raumakustik aus wissenschaftlicher, konstruktiver und gestalterischer Sicht.

„Akustik in Räumen bedarf einer gezielten Planung“ – so die Kernaussage, die Prof. Wolfgang Sorge (Beratender Ingenieur VBI) in seinem Vortrag zum Thema „Raumakustik – integraler Bestandteil der Architektur“ treffend formulierte. Er wies darauf hin, dass die DIN 18041 als Planungsgrundlage für Raumakustik bereits in vielen Bereichen berücksichtigt werden muss. Grundlegende Bergriffe wie Absorption, Reflexion und Nachhallzeit machte er den Zuhörern mit (Hör-)Beispiele auf eindrucksvolle Weise verständlich. Anhand der unterschiedlichen Raumtypen, vom Konzertsaal bis zum Großraumbüro, zeigte er auf, wie durch die sinnvolle Kombination verschiedener Akustikmaßnahmen an Wand und Decke das beste Ergebnis erreicht werden kann.

Der Knauf Akustikexperte Sebastian Mittnacht führte die Planer und Architekten noch tiefer in die bauphysikalischen Zusammenhänge ein. Seine zentrale Botschaft lautete dabei: „Gute Akustik hört man erst einmal nicht – schlechte sofort“. Neben den planungsrelevanten Grundlagen ging er vor allem auf konkrete Konstruktionslösungen mit leistungsfähigen Knauf Akustiksystemen aus gelochten Gipsplatten ein. Mit dem Knauf Raumakustikrechner präsentierte er ein hilfreiches Online-Tool, das Planer bei der Umsetzung von akustischen Maßnahmen wirkungsvoll unterstützt.

Architekt Roman Delugan (Delugan Meissl Associated Architects) vertrat in seinem Vortrag die Haltung: „Architektur ist nichts anderes als eine Art angewandter Physiologie“. Eindrucksvoll belegte er seine These an zahlreichen aktuellen Architekturbeispielen, vom spektakulären Museumsbau bis zum beeindruckenden Konzerthaus mit brillanter Akustik. Für ihn steht bei der Planung der Mensch im Mittelpunkt. Sein Credo heißt, Akustik bewusst einzusetzen und diese bereits frühzeitig in den Planungsprozess zu integrieren.

Zum Abschluss bekamen die Zuhörer von Schauspieler Sebastian Dunkelberg eindrücklich den Einfluss von Hörgewohnheiten auf das Erleben von Akustik demonstriert. Dunkelberg, der die Veranstaltung auch als Moderator begleitete, gab auf amüsante Weise spannende Kostproben unterschiedlicher akustischer Erlebnisse zum Besten. Begleitet und unterstützt wurde er dabei von drei Musikern mit Blechblasinstrumenten, die den Gästen den ganzen Abend über immer wieder kleine musikalische Highlights präsentierten.

Die Knauf CityTour Akustik 2017 endet am 19. Oktober in Köln. Mehr zur CityTour unter www.knauf.de/citytour.

Prof. Wolfgang Sorge beschrieb die Grundlagen der Raumakustik als integralen Bestandteil der Architektur. | Foto: Knauf
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