Ausgabe5-2013 / 2013

Dachsanierung einer Feuerwehr-Übungshalle in Lappersdorf

Jetzt mit aktuellen technischen Standards

Das geschwungene Dach einer Feuerwehr-Übungshalle wurde nach mehreren Jahrzehnten in der alten Form mit Titanzink erneuert. Neben einer klaren Struktur der stark gegliederten Dachfläche waren Details wie der brandschutzgerechte Aufbau, die Notentwässerung oder die Beheizung der innenliegenden Rinnen zu beachten.

Eine ungewöhnliche Architektur wurde in den siebziger Jahren für die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg in Lappersdorf verwirklicht. Wie mehrere kleine Sprungschanzen stehen die einzelnen Dachsegmente nebeneinander und vollziehen mit ihren markanten Schwüngen die ansteigende Linie vom Tal zum dahinter liegenden Hügel nach.

Bei der Baustoffauswahl des Ensembles hatte man damals auf Langlebigkeit gesetzt: Die Klinkerfassaden und die prägende Dachdeckung aus Rheinzink-Titanzink erfüllten über Jahrzehnte ihre Funktion und wirkten auch optisch immer noch ansehnlich. Im Zuge umfangreicher Erweiterungen und Modernisierungen wurde 2012 die Dachdeckung erneuert, um den gesamten Komplex der Feuerwehrschule für weitere Jahrzehnte ohne Wartung und Reparaturen fit zu machen.

Zusätzliche Vorteile dabei waren, dass die konstruktiv wichtigen Funktionen der Notentwässerung und der Rinnenheizung nach aktuellen technischen Standards ersetzt werden konnten. Ansonsten entspricht das neue, rund 3 000 m² große Dach weitgehend dem alten Aufbau, vor allem natürlich in der Form, aber auch mit dem Deckwerkstoff Titanzink.

Rheinzink GmbH & Co. KG

Projektinformationen