Ausgabe5-2013 / 2013

Neubau eines Restaurants in Straubing

Freier Blick und Zugang

Beim Neubau des Restaurants „Arca Verde" favorisierten Architekt und Bauherr nachwachsende Rohstoffe. Innen und außen dominiert Holz. Hierzu passend wurden Fenster und Hebe-Schiebetüren mit optimierter Profilgeometrie aus Lärchenholz gefertigt - mit überzeugender Optik und ebenso überzeugenden bauphysikalischen Werten.

Das neue Ausflugsrestaurant am Straubinger Tierpark eröffnet als langgestreckter Pavillon mit seinen großen Glasflächen eine spannungsvolle Wechselwirkung zwischen Park und urbanem Raum. Formgebung und Fassadengestaltung stehen bewusst im Kontrast zur historischen Architektur des nahen Stadtzentrums. Das in Holzbauweise realisierte Gebäude fügt sich dank Lärchenholz-Fassade und begrüntem Flachdach gut in die angrenzende Waldlandschaft ein.

„Die großzügige Verglasung lässt den Außen- und Innenraum verschmelzen und öffnet den Blick in

den Tiergarten", erläutert Architekt Andreas Ascherl vom Straubinger Büro Bast + Ascherl.

Auskragende Vordächer sorgen für Verschattung und sommerlichen Wärmeschutz. Bauherr Thomas Gerl bevorzugte für den Neubau am Übergang zwischen Grün- und Stadtraum ressourcenschonendes Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen. Unter dieser Maßgabe entwickelte Architekt Andreas Ascherl die Gebäudekonzeption und die Fassadengestaltung. Die Umsetzung der Pläne übernahm Robert Bergmüller aus Bayerbach bei Landshut, ein auf die Errichtung von Holzhäusern spezialisiertes Bauunternehmen. Das Unternehmen erstellte den Neubau innerhalb einer viermonatigen Bauzeit in enger Abstimmung mit dem Architekten. Dabei stand der Rohbau aus teilweise vorgefertigten Teilen innerhalb von fünf Wochen.

Kneer-Südfenster

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