Ausgabe5-2013 / 2013

Neubau einer Villa in Saint-Prex am Genfer See

Fließende Übergänge mit viel Licht

Das Architekturbüro Jean-Baptiste Ferrari et Associés SA baute auf großem Grundstück mit direktem Seeanschluss eine großzügige Villa. In Passivhaus-Standard errichtet, vermittelt die Architektur Privatheit und dennoch Transparenz - erzielt mit großformatigen und schwellenlosen Schiebeelementen.

Das Gebäude sollte die offene, liberale Weltanschauung der Bauherren-Familie widerspiegeln und gleichzeitig deren Verantwortung für die Umwelt charakterisieren. Gefordert war deshalb eine Ausführung nach Minergie-P (Passivhaus-Standard) Richtlinien. Die entsprechend großflächigen Verglasungen mussten daher einen Uw-Wert von unter 0,80 W/m² K erreichen.

Bedingt durch das riesige Grundstück mit kleinem Wald direkt am See sollte das Haus zwei verschiedene Gesichter erhalten. Obwohl 100 m zwischen Landstraße und Zufahrt zum Gebäude liegen, sollte der Hauseingang zwar freundlich und einladend wirken, aber trotzdem eine gewisse Distanz erzeugen.

Da die Bauherrin zeitgenössische Kunst sammelt, sollten die Kunstobjekte möglichst gut belichtet sein und von mehreren Sichtachsen betrachtet werden können. Die Seite zum See sollte transparent gestaltet sein, damit die Sicht aufs Wasser und auf die Alpen ohne störende Profilansichten als Panoramabild möglich sei.

Burckhardt Metall Glas GmbH

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