Ausgabe6-2013 / 2013

Neubau einer Passivwohnanlage in Freiburg

Balkone ohne Wärmebrücken

Beim größten Passivwohnhaus im Freiburger Stadtviertel Vauban spielen Laubengänge und Balkone eine wichtige Rolle für die Lebensqualität. Dabei bietet die tragende Verbindung mit dem Gebäudekern eine hohe Wärme- und Trittschalldämmung.

Das Projekt TriColore der Freiburger Stadtbau GmbH und der privaten Baugruppe Blau GbR ist das größte Passivhaus im Freiburger Stadtteil Vauban. Der langgestreckte Baukörper knickt an der Ecke Lise-Meitner-/Astrid Lindgren-Straße ab. An diesem Gelenk wurde das zentrale Treppenhaus für die beiden Baukörper des Mietwohnungsbaus vorgesehen, ein weiteres Treppenhaus befindet sich am Ende des Gebäudes.

Das Gebäude ist hoch gedämmt (Uwert Bodenplatte 0,301 W/m²K, Außenwand 0,138 W/m²K, Dach 0,113 W/m²K). Auf der Balkon- und Straßenseite wurden die Anbauten mit den Schöck Isokorb-Typen KXT, KFXT, QXT, QP, K und A wärmebrückenarm an den Gebäudekern angeschlossen Alle Fenster sind 3-fach-verglast. Die Lüftungsanlage sorgt für eine mindestens 80-prozentige Wärmerückgewinnung, der Heizwärmebedarf liegt unter 15 kW/h pro Quadratmeter und Jahr. Auf dem Dach des Gebäudes sorgen zusätzlich eine PV- und Solarthermie-Anlage für Energie und Warmwasser.

Schöck

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