Pasing Arcaden – einer Shopping Mall ins Auge geschaut

Ellenlang, doch nur wenige Meter breit: Die vom Grundstück vorgegebene Grundform der dank nachhaltiger Bauweise mit der DGNB Plakette in Gold ausgezeichneten Pasing Arcaden entspricht nicht der Idealform einer modernen Shoppingmall. Statt kompakt und tief konnten die Planer auf dem Areal nur lang und schmal bauen. Doch Allmann Sattler Wappner Architekten machten aus der Not eine Tugend und verwandelten den langen Riegel in einen schlanken Traum, dessen Innenleben drei wohlgerundete Mallaugen Konturen verleihen: In großzügig geschwungenen Kurven reihen sich die zur zentralen Erschließungszone zeigenden Fassaden der einzelnen Shops aneinander und formen auf Höhe der Mallaugen organisch gerundete Plätze: die Zentren der Mall, in deren Mittelpunkt auch die Rolltreppenanlagen verlaufen, die wiederum die drei Stockwerke des Einkaufszentrums miteinander verbinden.

Die gesamte Technik des Gebäudes - Lüftungsleitungen, Sprinkleranlage, Beleuchtung und mehr - ist unterhalb der abgehängten Gipsplattendecke in eben jener Erschließungszone integriert. Bei ihrer Gestaltung griffen die Planer abermals in die Trickkiste. Schließlich wollten sie sich in ihrer Kreativität nicht durch bauliche Details begrenzen lassen. CAD/CAM-Planung und Vorfertigung waren daher unumgänglich, um die gewünschte Qualität der Ausführung zu erreichen, die auf der Werk- und Detailplanung von RKW basiert. Optisch stellt die klare, weiße Knaufdecke den gewünschten ruhigen Gegenpart zu den individuell dekorierten und somit meist unruhigen Fassaden der Shops dar, während die Auslässe von Licht, Lüftung & Co in kleinere, mit Pagolux-Elementen gestaltete Felder eingebaut sind. Notwendige Elemente wie Sprinkler, Kameras oder Lüftungsauslässe und Lautsprecher konnten somit weitgehend unsichtbar in der offenen Deckenkonstruktion integriert werden, während die Gipsplattendecke frei von störenden Auslässen gehalten werden konnte. Die Absaugung der Abluft in der Mallzone erfolgt unsichtbar über Schattenfugen in Aufkantungen der Deckenebene jener organischen Mallau¬gen.

Jeweils 1.050 m2 Decken auf drei Ebenen sind auf diese Weise entstanden. Um Lüftungskanäle und andere Einbauten zu überbrücken, wurde die Rohkonstruktion des Einkaufszentrums mit UA-Profilen frei unterspannt. An diesem tragenden Gerüst hängt wiederum die eigentliche Unterkonstruktion der Knauf Gipsplattendecke. Sie besteht jeweils aus zwei Lagen mit 12,5 mm Bauplatten, die etwa 70 bis 110 cm unterhalb der Stahlbetondecken befestigt sind. Alle Decken sind in Q3-Qualität mit Readygips verspachtelt, besonders auffällige Flächen sogar in Q4-Qualität.

Für die Unterkonstruktion respektive die millimetergenaue Abhängung der Platten in den Mallaugen fertigte Knauf, Iphofen, Schablonen an, um an diesen Detailpunkten jedwede Ungenauigkeit auszuschließen. Sämtliche Bauteile, die später sichtbare Kanten aufweisen – dazu zählen auch Schattenfugen, Bewegungsfugen und klassische Anschlüsse – wurden zudem aufgrund ihrer meist gebogenen Gestalt als Formteile mit Hilfe von CAD/CAM vom Hersteller in den eigenen Produktionshallen vorgefertigt und vor Ort nur noch montiert, verspachtelt und gestrichen. Diese ausgeklügelte Vorgehensweise trug auch dazu bei, den knappen Terminplan des Bauvorhabens einzuhalten. Schließlich bedürfen Feinabstimmungen bei großen Projekten wie den Pasing Arcaden sehr viel Zeit. Dank Vorfertigung lässt sich beim Trockenbau als einem der letzten Gewerke solch verlorene Zeit wieder einholen. Qualitätseinbußen müssen die Bauherren dabei nicht befürchten, im Gegenteil: Die Produktion im geregelten Umfeld des Werks garantiert oft bessere Produktgüte, als sie in Handarbeit auf der Baustelle erzielt werden kann. Und auch bei den Pasing Arcaden hat perfekte Vorfertigung zu optimaler Qualität geführt.

Den Beweis tritt das Einkaufszentrum in so manchem Detail an, von den Anschlüssen an die Mietbereiche über die Übergänge zwischen Gipsplatten- und Metalldecken bis hin zu jenen Mallaugen, die die Rolltreppenanlagen integrieren. Letzteren widmeten die Handwerker nicht ohne Grund besonders viel Aufmerksamkeit bei der Gestaltung, denn sie stehen gar zweifach im Mittelpunkt des kritischen Interesses: Zum einen überall dort, wo aufmerksame Kunden bei der Fahrt ins nächste Stockwerk jede mögliche Detailschwäche in der Deckenkonstruktion sofort entdecken würde, und darüber hinaus noch einmal im obersten Stockwerk, wo eben jene Mallaugen mit Hilfe von hinterleuchteten Foliendecken zu Kunstwerken gestaltet wurden, die wie drei Himmelskörper die Zentren der Mall bewachen. Hell, leuchtend und makellos schön.
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Sozialer Wohnungsbau in höchster Qualität

Als große Wohnungsbaugesellschaft der Stadt München verwaltet die GWG München derzeit 27.000 Wohneinheiten. Rund 100 davon werden jährlich umfassend modernisiert. Weitere 350 Einheiten entstehen jedes Jahr neu.

In diesem Jahr gehört zu jenen Neuzugängen eine Wohnanlage in der Echardinger Straße inmitten des GWG München-Sanierungsgebiets Berg am Laim. Als sozial geförderter Wohnungsbau wurde die Anlage zwangsläufig kostenbewusst realisiert – doch am Design und an der Ausstattung hat die GWG München nicht gespart.

Das städtebauliche Konzept der Siedlung ging aus einem Architekturwettbewerb hervor. Die Planung des Ensembles selbst stammt vom Büro Zimmermann + Partner aus Cottbus. Die Architekten sahen zwei Bauteile vor, einen mit 40 Wohnungen, darunter 25 Einraum-, zwei Zweiraum-, fünf Dreiraum- und acht Vierraumwohnungen, und einen zweiten mit 34 Wohnungen, die allesamt größer sind und sich daher bevorzugt für Familien eignen.

Dabei gingen die Planer ungewöhnliche Wege, um möglichst hohen Wohnkomfort zu erzielen: „Weil die Echardinger Straße sehr laut ist, haben wir die Einraumwohnungen zum Garten ausgerichtet und sie von außen – also auf der Straßenseite – über einen Laubengang erschlossen“, informiert Architekt Frank Zimmermann. „Vor diesen Laubengang haben wir eine Laubengangfassade gesetzt, sodass die Bewohner auf dem Weg in ihr Zuhause gegen die Witterung geschützt sind.“

Auch energetisch ist der Neubau vorbildlich: Beide Bauteile unterschreiten die Werte der EnEV 2009 deutlich. Die Außenwände bestehen bis zum zweiten Obergeschoss aus Porenbeton. Das dritte Obergeschoss ist aus Stahlbeton erstellt und zusätzlich mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Für die tragenden Innenwände kamen im Erdgeschoss sowie im ersten und zweiten Obergeschoss Stahlbetonfertigteile zum Einsatz.

Dort, wo Massivbauweise nicht zwingend nötig war –bei den nicht tragenden Innenwänden und bei den Wohnungstrennwänden im dritten Obergeschoss – entschied sich Bauherr GWG München zusammen mit den Planern für die zeitgemäße Form des Wandaufbaus in Leichtbauweise. „Wir lieben schnelle Bauzeiten und möglichst wenig Feuchtigkeit im Bau, daher verwenden wir, wo es geht, Betonfertigteile und Gipsplattenwände. Das entspricht unserer Philosophie“, erklärt Zimmermann diese Wahl. „Zudem war dem Bauherrn sehr wichtig, dass die Grundrisse im Lebenszyklus des Gebäudes verändert werden können“, fährt er fort. Der Wohnungsbauträger setzt in seinen Projekten mittlerweile gezielt Gipsplattensysteme ein. „Aus Gründen der Flexibilität haben wir auch in der Echardinger Straße überall dort, wo Massivbau nicht zwingend nötig war, Leichtbauwände mit Gipsplatten geplant“, betont der Architekt nochmals. „Damit lässt sich das Gebäude, falls dies irgendwann einmal gewünscht wird, problemlos verändern.“

Die Innenwände in der Echardinger Straße entstanden nach dem Knauf System W 112 als Metallständerkonstruktionen, die beidseitig mit zwei Lagen Gipsplatten beplankt wurden. Das spart Gewicht, Montagezeit und Platz, der wiederum den Wohnungen zugeschlagen werden kann. Um ausreichenden Schutz vor Feuchtigkeit sicher zu stellen, beplankten die Monteure der mit den Trockenbauarbeiten beauftragen Firma Gruber Innenausbau-Holzbau GmbH die Wände hinter den Duschen zudem mit Feuchtraumplatten und die wasserführenden Schächte mit Aquapanel Cement Boards.

Im dritten Obergeschoss machen Wohnungstrennwände in Knauf Trockenbauweise die hier geforderte individuelle Grundrissplanung erst möglich, da dieses Geschoss vom Grundrissraster abweicht und daher Baustoffe gewählt werden mussten, deren Gewicht die darunter liegenden Ebenen nicht belastet. Für eine solche Aufgabe sind Leichtbauwände aus Gipsplatten die ideale Lösung.

Das Gerüst der hierfür gewählten Konstruktionen besteht aus 100er Profilen, deren Zwischenräume mit Dämmung in Ecose-Qualität ausgefacht sind. Weil die Schallschutzanforderungen extrem hoch waren – an den Wohnungstrennwänden liegen Bäder und Küchen, sodass der hier entstehende Geräuschpegel die Nachbarn massiv belasten könnte – entschied sich die GWG München, die Metallständer beidseitig mit je zwei Lagen Diamant Platten zu beplanken. Im eingebauten Zustand erreicht diese Konstruktion einen R' w-Wert von 55 dB. Die Diamant Platten gelten darüber hinaus als besonders biegesteif, schlagfest und widerstandsfähig.

In den Bädern hatten die Planer im Spritzwasserbereich entsprechend den gängigen DIN-Normen ursprünglich die Knauf Greenboard Plus GKBI als Feuchtraumplatten vorgesehen. Bauherr GWG München ließ sie jedoch in den Duschbereichen durch die in punkto Nässeschutz noch höherwertigen Perlite Aquapanel Indoorplatten ersetzen, um noch mehr Qualität bzw. Sicherheit zu bieten.

Höchste Qualität also im sozialen Wohnungsbau. Für die GWG München ist das angesichts ihrer herausragenden Stellung in der bayerischen Landeshauptstadt Ehrensache – und eine Herausforderung, die das kommunale Wohnungsbauunternehmen Tag für Tag mit Erfolg angeht.
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Großes Theater trotz kleinem Budget

Offenheit ist das Geheimnis des starken Raumeindrucks im Theater Gütersloh. Damit dies die Besucher nicht mit unangenehmer Schallbelästigung bezahlen, griff Planer Jörg Friedrich in die Trickkiste des Trockenbaus und gestaltete so Decken, Wände und sogar Lichtkanonen. Der Erfolg kann sich sehen und hören lassen.

Theater, Kunst und Kultur in einem Haus – dafür braucht man viel Platz – und ein großes Budget. Normalerweise. Mit dem neuen Theater Gütersloh hingegen hat Architekt Prof. Jörg Friedrich bewiesen, dass hohe kulturelle und architektonische Qualität auch ohne große Kosten erzielt werden kann. Er stapelte die unterschiedlichen Flächengruppen des Theaterbaus übereinander und verschachtelte sie betriebstechnisch so genial, dass sein vertikales Theater das umfangreiche Gesamtkonzept des Hauses auf geringstem Raum zur vollen Blüte bringt.

Zentrum des Neubaus ist der große Theatersaal mit insgesamt 532 Plätzen. Als mit Knauf MP 75 verputzter und anschließend fein verspachtelter Stahlbetonkörper thront er inmitten eines kubischen Hüllgebäudes und nimmt dabei unterhalb der ansteigenden Sitzreihen des Auditoriums auch noch die Garderobe auf. Zu beiden Seiten des Saals sind das Foyer bzw. ein Treppenhaus angeordnet. Letzteres dient einerseits als Fluchtweg und führt andererseits in die sogenannte Skylobby oberhalb des Theaters mit der daran angrenzenden Dachterrasse. Weitere Treppenhäuser, Galerien und eine gewendelte Freitreppenskulptur aus ebenfalls mit MP 75 verputztem und fein verspachteltem Stahlbeton erschließen die unterschiedlichen Raumzonen innerhalb des Hauses. Dabei gestalten sie eine lebendige Raumlandschaft innerhalb der zum Stadtzentrum hin vollständig verglasten Gebäudehülle. Deren architektonisch bestechende Offenheit stellt gleichzeitig die Herausforderung des Baukörpers dar: Denn offene Architektur geht häufig mit einer schlechten akustischen Qualität einher. Doch auch dafür fand Projektleiter Architekt Dipl.-Ing. Ulf Sturm mit Hilfe der Akustikberater des Ingenieurbüros Kramer und den Knauf-Beratern Dirk Klinker, regionaler Marktmanager Decke, und Dirk Rieger, probate Lösungen.

Dazu wurde jeder einzelne Bereich des Theaterbaus kritisch begutachtet und gesondert behandelt. In der Garderobe unter dem Auditorium etwa verhindert eine auf den Unterseiten der Galerie montierte Lochplattendecke aus Knauf Gipsplatten, dass die hier entstehenden und durch das Pultdach konzentriert auf die gegenüberliegende Glasfassade gelenkten Schallwellen zu einer unangenehmen Geräuschkulisse führen.

In der nach drei Seiten offenen Skylobby macht eine Akustikdecke mit Lochplatten trotz der enormen Größe des Raums vertraute Gespräche möglich.

Im quadratischen Probenraum des Theaters wich Friedrich hingegen auf eine andere Lösung aus, da an der Decke Beleuchtungseinrichtungen montiert sind. Daher riet Klinker zu Schall dämpfenden und reflektierenden Zonen im Wand-bereich, die sich in einem vom Akustiker festgelegten Rhythmus abwechseln. Die zu diesem Zweck montierten Paneele bestehen aus Gipsplatten, in die in vorgegebenen Abständen linear angeordnete Lochfelder mit Blocklochungen gestanzt wurden.

Der Theatersaal als akustisch bedeutsamster Raum ist mit einem Deckensystem aus fünf gebogenen Segeln ausgestattet. Mit der Vorderseite reflektieren diese an Gewindestangen drucksteif abgehängten Felder den Schall, mit der Rückseite absorbieren sie ihn mit Hilfe von Mineralwollmatten. Die einzelnen Segel sind darüber hinaus mit jeweils zwei Lagen 15 bzw. 12,5 mm Knauf Diamant-Platten beplankt und rückseitig mit Steinwolle ausgerüstet, um die vom Akustiker geforderte Masse von rund 30 kg/m2 aufzubringen. Sie wurden komplett im Werk von Knauf vorgefertigt und in Form von diversen Einzelteilen angeliefert, die auf der Baustelle nur noch zusammengefügt werden mussten. Parallel zu dieser akustischen Maßnahme montierten die mit den Trockenbauarbeiten betrauten Handwerker von Trockenbau München an den Wänden des Theatersaals auf Vorsatzschalen aus Diamantplatten nochmals absorbierende Flächen aus Lochplatten. Zusätzliche Absorber an den Seitenwänden des Saals steuern dort die Reflexion und die Absorption der Schallwellen aus. Rostfarben gehalten stellen sie neben der roten Bestuhlung gezielte Farbtupfer im ansonsten schwarz gehaltenen Theatersaal dar. Umso stärker wirkt das Beleuchtungskonzept des Raums. Dieses nutzt indirektes Licht als Grundbeleuchtung und Mittel, um Raumkörper und –zonen zu gliedern. Die dazu benötigten Scheinwerfer sitzen gebündelt in Senkkästen in den Deckensegeln, die in die Deckenfläche eingelassen sind.

Auch im Foyer decken indirekte Beleuchtungskörper, die in ein stark geschwungenes riesiges Deckenfeld aus Gipsplatten integriert sind, die Grundbeleuchtung des Raums ab. Das sich von der Garderobe bis zur Fensterfront ziehende Deckenfeld hingegen steuert abermals die Akustik des Raums aus und garantiert eine ruhige Atmosphäre. Strahlende Akzente erhalten das Foyer – ebenso wie das Treppenhaus und die Skylobby – mit Hilfe von Lichtkanonen an der Decke. In Radien zwischen 3 und 5 m bahnen sich fünf kreisrunde Kegelstümpfe aus Knauf Platten den Weg ans Tageslicht. Die aus teilweise vorgefertigten Formteilen gestalteten Kegel sind an der Stahlkonstruktion des Daches befestigt und schließen jeweils mit großen Glasfeldern ab, sodass Theaterbesuchern über diese Raumöffnungen stets der Blick in den Himmel offen steht. Seitlich eingelassene Beleuchtungskörper verleihen den Eindruck, dass aus den Lichtkegeln selbst bei Dämmerung erhellendes Tageslicht in den Raum fällt – solange bis die nahende Dunkelheit mit der himmlischen Aussicht auf die Sternenwelt das nächste Schauspiel eröffnet.
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Unité d’habitation de grandeur conforme Le Corbusier, Berlin

Ein Appartment in Le Corbusiers Unité d’habitation in Berlin, erbaut 1958, ist saniert und annähernd in den ursprünglichen Zustand versetzt worden.
Der Eigentümer, ein Berliner Architektur-Redakteur, bietet die möblierte Wohnung zur Miete auf Zeit an. Genießen Sie den Panoramablick auf die Berliner City und werden Sie Teil der Gemeinschaft in dem berühmten Corbusier-Haus.
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PORIT verzaubert - WELLNESS AUS 1001 NACHT

Umfragen belegen es immer wieder: Der Traum vom Leben im Süden ist bei den Deutschen ungebrochen. Nicht wenige haben ihn sich erfüllt. Sie sind Besitzer einer Ferienimmobilie oder sind ganz in den Süden ausgewandert. Dabei lässt sich die Sehnsucht nach Sonne, Lebensart und Entspannung auch im heimischen Regionen erfüllen. Zum Beispiel in einem der attraktivsten Urlaubs- und Wellnesswelten Europas, dem Mediterana in Bergisch Gladbach. Mit dem am 1. Juni 2000 eröffneten Wellness-Resort hat Ideengeber und Geschäftsführer Siegfried Reddel ein Stück dieses südlichen Flairs an den Bensberger See geholt. Nicht wenige hielten die Idee für eine „Totjebuurt“, doch das Konzept war so erfolgreich, dass man schon 2008/09 die Wellnessanlage erweitern musste.

Stilelemente harmonisch integriert
Die Ursprünge des Konzeptes und damit auch des Erfolges liegen im Wesentlichen in dem Leitgedanken: „Leben wie im Süden“. Dieser zieht sich wie ein roter Faden über die Architektur bis hin zu den unterschiedlichen Spa-Angeboten und Anwendungen durch. Gemeinsam mit dem Designer Stefan Ghetta machte sich Siegfried Reddel auf die Suche nach den Ursprüngen des Badens. Quellen für südländische Badekultur fanden sie vor allem in den arabischen Ländern, in denen der Hamam eine uralte Tradition hat. Das sind für jeden zugängliche, zumeist wunderschön gebaute Bäder, die man früher zur Ertüchtigung und zum anschließenden Bad aufsuchte. Von den Griechen und Römern erfunden, wurden sie von den Mauren begeistert übernommen und weiterentwickelt. Neben Marokko bilden Andalusien, geprägt durch seine maurische Vergangenheit, und Nordindien, aufgrund der starken persisch-arabischen Geschichte, die architektonischen Wurzeln für die Bauten des Mediterana. Wesentliche Stilelemente der arabischen Architektur wurden aber nicht nur kopiert, sondern vielfach auch durch originale Bauteile aus den jeweiligen Ländern ergänzt.

Eine Idee wird Wirklichkeit
Eine vom Bauherrn und seinem Designer entwickelte Vorlage diente dem Architekturbüro CMR GmbH aus Hamburg als Grundlage für die Entwurfs- und Ausführungsplanung des Erweiterungsbaus. Schon beim Neubau 1999 arbeitete man zusammen. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass die in Seecontainern angelieferten Exponate und Bauteile sowohl in die Gesamtkonstruktion integriert als auch den deutlich höheren Anforderungen an Bautechnik, Statik und Brandschutz entsprechen mussten. Hierzu wurden z.B. beim Erweiterungsbau in 2008/09 die in 44 Containern angelieferten Exponate zunächst erfasst und katalogisiert, um sie dann später in die architektonische Struktur einzupassen. Konkret waren z.B. in den Plänen an bestimmten Stellen Türen vorgesehen, die sich in der tatsächlichen Bauweite und –höhe jedoch an den realen vorhandenen Exponaten orientierten.

Ideal für den Mauerwerksbau
Beim Erweiterungsbau in 2008/09 setzte Dipl.-Ing. Oliver Tober, geschäftsführender Gesellschafter der CMR GmbH, für den gesamten Mauerwerksbau auf PORIT Porenbeton.„Dies war eine klare Empfehlung unsererseits an den Bauherrn“, so Dipl.-Ing Tober. „Insgesamt drei Punkte sprachen für den Einsatz von Porenbeton: 1. Mauerwerkaus Porenbeton ist gut gestaltbar. Egal, ob Nischen, Fresken oder die zahlreichen Rundungen und Bögen, Porenbeton eignet sich hier idealerweise, weil es leicht zu bearbeiten ist. 2. Porenbeton bietet einen „schnellen“ Dämmfaktor. Dank der hohen Dämmwerte ist ein zusätzliches WDV-System ist nicht mehr notwendig. Und 3. ist eine vollfunktionsfähige Wand mit Porenbeton in nur drei Arbeitsschritten zu fertigen: Mauern, Innenputz und Außenputz.“

Insgesamt 971 m3 PORIT Porenbetonsteine wurden bei der Mediterana-Erweiterung durch die Bauunternehmung Gebr. Stelberg GmbH & Co., Bergisch Gladbach, verarbeitet. Von den PORIT Plansteinen PP2 – 0,35 in der Wandstärke 365mm kamen 761 m3 zum Einsatz. Der Rest in den Wandstärken 300 mm, 240 mm, 175 mm, 115 mm und 75mm. Darüber hinaus verbauten die Facharbeiter auch noch PORIT U-Schalen sowie PORIT Stürze.

Bewährte Eigenschaften
Mit dem Systemsteinsortiment PORIT PP2 – 0,35 bietet der Porenbetonhersteller PORIT einen modernen, leistungsstarken und vor allem hochwärmedämmenden Baustoff für den zukunftsweisenden Mauerwerksbau. Dabei ist der Porenbetonstein mit einer Rohdichteklasse von 0,35 und der Druckfestigkeitsklasse 2 gemäß Herstellnorm DIN4165-100 für alle gängigen Mauerwerke einsetzbar. Dennoch leistet er im Vergleich zu anderen Plansteinen deutlich mehr. Denn der PORIT Porenbeton Planstein verfügt aktuell über einen Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeitvon λr= 0,08 W/(mK). In der Praxis erreichen massive Außenwände in einer Dicke von 365 mm mit dem PORIT PP2 – 0,35 einen U-Wert von 0,21 W/(m² K). Damit lässt sich problemlos sowohl die EnEV 2009 als auch eine mögliche EnEV 2012 mit nochmals verschärfteren Anforderungen erfüllen.

Garant für diesen besonderen Leistungsfaktor ist die homogene Porenstruktur in dem dämmtechnisch optimierten Stein. Dank dieser hochdämmenden Funktion ist keine zusätzliche Dämmschicht an den Außenwänden erforderlich. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern vor allem Ressourcen und damit letztendlich doppelt Energie. PORIT Porenbeton selbst wird ressourcenschonend aus den natürlichen Rohstoffen Zement, Kalk und Sand hergestellt. Dabei entstehen aus einem Kubikmeter fester Rohstoffe fünf Kubikmeter statisch tragfähiger und hochdämmender Porenbeton. Während des Produktionsprozesses wird Wasserstoff freigesetzt, der beim Härtevorgang verflüchtigt und mit Luft gefüllte Poren zurücklässt. Millionen dieser geschlossenen Poren ermöglichen im fertigen Stein zuverlässig die besonderen wärmedämmenden Eigenschaften des PORIT Porenbetons.

Tradition und Moderne
Beim Erweiterungsbau in Bergisch Gladbach wurden wie auch schon beim Neubau in 1999 neben aktuellen Bautechniken auch traditionelle Handwerkstechniken ausgeführt. Untrennbar mit der arabischen Architektur verbunden sind die typischen, teilweise sehr alten Handwerkstechniken wie Tadelakt und Zellige. Tadelakt bezeichnet eine Putztechnik, die bereits seit der Antike existiert und vor allem von den Berbern in Marokko seit Generationen ausgeführt wird. Dabei versetzt man einen natürlichen, hochhydraulischen Muschelkalk, der aus der Umgebung von Marrakesch kommt, mit Farbpigmenten, trägt ihn auf die Mauern auf und verreibt ihn mit einem Halbedelstein, meist einem Achat, sehr fein, wodurch sich der Putz verdichtet. Anschließend wird die Oberfläche mit Olivenseife poliert, was ihr den typisch glänzenden Schimmer verleiht. Im Mediterana sind mehr als 4.000 m² Wandflächen mit dieser Putztechnik veredelt. Zellige, die zweite Handwerkskunst aus der arabischen Welt, sind Mosaikfliesen, die manuellgefertigt werden. Zu ihrer Herstellung werden zunächst Fliesen einer Standardgröße in unterschiedlichen Farben gebrannt. Dann werden die Fliesen mit einem scharfen Hammer zu der gewünschten Form zerschlagen. Anschließend legen die Handwerker die Mosaikmuster kopfüber in eine Bodenwanne aus und übergießen sie mit Mörtel. So entsteht eine Fliesenplatte, die als ganzes Element an der Wand oder auf dem Boden verlegt wird. Auch diese Fliesenmosaike finden sich im Mediterana, wie auch filigrane Stuckarbeiten marokkanischer Stukkateure.

Das Tor zur Sonne
Durch den Erweiterungsbau bietet das Mediterana mittlerweile auf drei Ebenen Wellness, Sports und Spa unterteilt in die spanisch-maurische sowie die indisch-arabische Welt. Dank der umfassenden Angebote bietet das Mediterana auch ein eigenes Wellness-Konzept mit drei Säulen: 1. Aktive und passive mentale Entspannung in den Sauna und Entspannungswelten auf einer Gesamtfläche von11.000 m². 2. Gesundes Baden in den Thermal- und Vitalquellen auf insgesamt 4.000 m² sowie 3. bewusste regelmäßige und individuell angepasste Bewegungsprogramme im Spa- & Sportsbereich auf einer Fläche von 1.000 m². Mit einer Gesamtwasserfläche von 1.350 m² stehen dem Besucher im Thermalbadbereich insgesamt sechs Becken, im spanisch-maurischen Wellness-Bereich vier und im indisch-arabischen nochmals zwei Becken zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Mediterana im Außenbereich eine weitläufige Ruhewiese sowie einen einzigartigen Kneipp- und Sonnengarten. Seit der Eröffnung in 2000 wurde das Mediterana für unzählige Gäste zu einem „Tor zur Sonne“.
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Neubau der Kronthal-Schule

Die neu errichtete Kronthal-Grundschule in Kronberg im Taunus bietet bis zu 300 Schülerinnen und Schülern, verteilt auf 14 Klassen, ein modernes Lernumfeld. Im Rahmen des Innenausbaus der Unterrichts- und Verwaltungsräume genauso wie der großzügigen Eingangshalle nutzte das verantwortliche Unternehmen, die DHS Bauconsulting GmbH aus Berlin, moderne Trockenbausysteme von Rigips, die sowohl dem manchmal recht lebhaften Schulalltag als auch hohen Anforderungen etwa in puncto Raumakustik gerecht werden. Das Ergebnis: Ein überzeugendes Gesamtkonzept – herausragend umgesetzt mit Trockenbaumaterialien –, das dem Unternehmen den Sieg im Leistungsbereich „Premiumsysteme“ im renommierten Ausbauwettbewerb Rigips Trophy einbrachte.

Nach den Plänen des Berliner Architekturbüros Dörr Ludolf Wimmer entstand mit einer Bruttogeschossfläche von 6.610 m2 im Herzen von Kronberg ein modernes, auf Ganztagesbetrieb ausgerichtetes Schulhaus. „Konzeptionell besteht das Gebäude aus einem Winkel mit allen Klassenräumen und einem Rechteck mit sämtlichen Infrastruktureinrichtungen wie Verwaltungs- und Seminarräumen, der Schulleitung, einer Mensa und weiteren Fachklassen“, erläutert Architekt Josef Wimmer den Aufbau der Kronthal-Schule. „Die beiden Baukörper sind durch eine zentrale Halle über drei Geschosse miteinander verbunden. Sie ist das Herzstück der Einrichtung und führt als ,Schulstraße’ vom Haupteingang über eine großzügige Treppenanlage zum Pausenhof eine Ebene tiefer, die Hanglage des Grundstücks nutzend.“

Großen Wert legten Bauherr und Architekt unter anderem auf die ökologischen Aspekte des Gebäudekomplexes: Die im idealen Winkel von 35 Grad nach Süden geneigten Rücken der Oberlichter etwa wurden mit Sonnenkollektoren bestückt. Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und zur Toilettenspülung genutzt. Ein mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk minimiert den Heizenergiebedarf des Gebäudes bei hohem Wirkungsgrad, während eine hochwertige Dämmung der Außenwände und durchgängige Isolierverglasung für maximale Energieeffizienz sorgen. Kurzum: Es entstand ein Schulgebäude, das in seiner gesamten Ausrichtung Maßstäbe für zukünftige Bildungsbauten setzt. Eine Modernität, die sich auch im Innern der Kronthal-Schule fortsetzt.

Innovationen im Großen wie im Kleinen
„Rückblickend sind mir vor allem die vielen unterschiedlichen Aufgabenstellungen in Erinnerung geblieben“, erklärt der verantwortliche Bauleiter Dipl.-Ing. (TU) Architekt Yusef Muzlah von der DHS Bauconsulting. „In dem gesamten Bau wurden kaum Standardkonstruktionen verwendet. Vielmehr haben wir viele Details und Sonderkonstruktionen direkt mit dem Architekten abgestimmt, notfalls wurden auch einmal einzelne Abschnitte zurückgebaut, um gemeinsam eine noch bessere Lösung zu finden.“

Beispielhaft für die Suche nach neuen Möglichkeiten nennt Yusef Muzlah die Arbeiten in den Klassenräumen. Für deren Wände nutzte das DHS-Ausbauteam erstmals ein neuartiges, besonders robustes System von Rigips. Das Wandsystem „Rigips Hybrid GF Top“ zeichnet sich durch eine wirtschaftliche und zugleich höchst leistungsfähige doppelte Beplankung aus. Auf ein Doppelständerwerk aus CW-Profilen montierten die Handwerker zunächst eine erste Lage „Rigips Bauplatten RB“ (12,5 mm). Darauf folgte eine zweite Lage aus „Rigidur H“-Gipsfaserplatten. Die Vorteile des Systems liegen für Yusef Muzlah auf der Hand: „Durch die Kombination aus Gipskarton und Gipsfaser konnten wir eine optimale Einleitung von Lasten aus Wandaufbauten wie Bildern und Regalen aber auch horizontale Anpralllasten sicherstellen, sehr gute Schallwerte realisieren, harte und robuste zeitgleich aber sehr ebene Oberflächen schaffen. Die geforderte Q 3-Qualität war zum Beispiel ohne weitere Nachbehandlung zu erreichen, lediglich die Fugen mussten vor dem Anstrich der Wände mit ,VARIO Fugenspachtel’ verspachtelt werden. Mithilfe von Distanzhaltern haben wir während der Montage darauf geachtet, dass wir regelmäßige 5 mm breite Dehnfugen zwischen den Gipsfaserplatten hatten.“

Für Schulgebäude prädestiniert
Gerade für die Anwendung in Schulgebäuden eignet sich aus Sicht von Yusef Muzlah das innovative Hybrid-System von Rigips. „Mit einer doppelten Beplankung aus einfachen Bauplatten wären wir sicherlich 30 bis 40 Prozent günstiger gewesen, aber im bisweilen rauen Schulalltag kommt man damit nicht weit. Wo Stühle, Tische und vielleicht auch mal der eine oder andere Fuß beziehungsweise Schultornister gegen die Wand schlägt, braucht man wirklich robuste Oberflächen. Mit dem Hybrid-System vereint man also optimal die beiden Aspekte Wirtschaftlichkeit und Oberflächengüte.“ Zusätzliche Widerstandsfähigkeit erhielten die Wände im Bereich der 100 mm hohen Sockelleiste. Hier verstärkte das Baustellenteam die Wände mit zwei zusätzlichen Plattenstreifen aus Gipskarton und einem Extraprofil als Abstandhalter.

Auch in puncto Schallschutz waren mit dem System und einer eingebrachten 80 mm dicken Mineralwolldämmung die geforderten R'w 47 dB, bei der Trennwand zum Musikraum sogar R'w 55 dB nach DIN 4109, spielend einfach einzuhalten.

Lochplatten sorgen für gute Lernatmosphäre
Um in den Unterrichtsräumen eine angenehme Raumakustik und damit eine optimale Lernatmosphäre zu schaffen, wurden alle Decken mit abgehängten „Rigiton Air 8/18“-Lochdecken ausgestattet, ebenso wie die umlaufenden Deckenabkofferungen. Die als Unterkonstruktionen dienenden CD-Profile wurden circa 280 mm tief mit Noniusabhängern abgehangen, alle Decken erhielten eine vollständige Umrandung mit Schattenfugen. Für die Einbauleuchten wurde – je nach Leuchtentyp – die Unterkonstruktion ausgewechselt, bevor umlaufend ein glattes Fries gespachtelt wurde. Besondere Sorgfalt bei der Erstellung des Lochbildes und des Wandanstrichs war unter anderem durch die vollverglaste Fassade gefragt: Streiflichtbildung auch bei direkter Sonneneinstrahlung sollte unbedingt vermieden werden.

Robust auf der einen, schallabsorbierend auf der anderen Seite
Auf die wirksame Kombination aus Hybridwandsystem und Lochplatten setzten Yusef Muzlah und sein Team auch im Foyer und den Schulfluren. So wurde auch die Unterkonstruktion für das Geländer der raumprägenden Treppe im Foyer mit einer Lage „Rigips Bauplatten RB“ und einer Decklage aus „Rigidur H“-Gipsfaserplatten bekleidet. Die waagerechten, die Flurgänge umlaufenden Brüstungen – errichtet aus einer Stahlunterkonstruktion mit Hut-Federschienen – erhielten auf der Gangseite eine robuste Beplankung aus Gipsfaserplatten, auf der Seite hin zum Luftraum eine Beplankung mit „Rigiton Air“-Lochplatten. „Robust auf der einen Seite, schallabsorbierend auf der anderen Seite“, fasst Yusef Muzlah den einleuchtenden Gedanken hinter dieser Konstruktion zusammen. „Gerade bei den Brüstungsflächen haben wir sehr genau auf die exakte Ausrichtung des Lochbildes geachtet, um wirklich fugen- und frieslos um die Ecken beplanken zu können. Einen zusätzlichen gestalterischen Akzent setzen in das Lochbild der Brüstungen integrierte Sichtfenster.“

Ein weiteres Beispiel für die saubere Arbeit auch im Detail und die Suche nach außergewöhnlichen Lösungen findet sich in und an den Treppengeländern. „Gewünscht war hier eine Akzentuierung des Geländers mit Fugen, die später farblich abgesetzt werden sollten. Da wir hierfür kein passendes Fertigprofil gefunden haben, haben wir kurzer Hand Kabelkanäle in die benötige Form geschnitten und als Profile genutzt. Zeitaufwändig, aber unter optischen Gesichtspunkten zwingend erforderlich, war darüber hinaus die Herstellung des absolut bündigen Anschlusses der Lochplatten- beziehungsweise Gipsfaserbekleidungen an den Holzhandlauf des Treppengeländers und der Brüstungen.“

Funktional und geschmackvoll
Dass bei aller Funktionalität der eingesetzten Trockenbausysteme auch die Ästhetik nicht zu kurz kommt, beweist die Kronthal-Schule schon auf den ersten Blick: Klare und offene Strukturen, umlaufende Schattenfugen, durchgehende Lichtbänder zu den Klassenraumwänden, sinnvoll etwa für Einbauschränke genutzte Nischen und Vorsprünge prägen die Flure und Zimmer. Ein Innenraumkonzept, das auch die Fachjury der Rigips Trophy überzeugte. Die Vorteile eines innovativen Systems wie dem „Rigips Hybrid GF Top“ und eine stilvolle Architektur ergänzen sich, so die offizielle Jurybewertung, in der Kronthal-Schule in perfekter Form und schaffen einen Bildungsbau, der robust und geschmackvoll gleichermaßen zur Heimat für Schüler und Lehrer geworden ist.
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Haus Fledermaus

„Müh und Arbeit ist unser Leben, die Ruh wird dieses Haus dir geben“, so steht an dem historischen Gartenhäuschen auf dem Hanggrundstück geschrieben. Die Architekten nahmen diesen Spruch wörtlich und schufen ein Haus mit ganz speziellem Charme. … weiter »

The Curve: Wie ein gläserner Kamin auf dem Ozeanriesen

Das ehemalige Gelände der NDSM-Werft (Niederländische Dock- und Schiffsbaugesellschaft) in Amsterdam ist um ein architektonisches Highlight reicher: Als asymmetrischer Kegelstumpf steht das hochtransparente Bürogebäude „The Curve“ mit 4.350 Quadratmetern Nutzfläche auf sechs Etagen unmittelbar am Hafen. Designer Ed Veenendaal und Architekt Oever Zaaijer schufen ein Gebäude, das an den Kamin eines Ozeanriesen erinnert. Metallbauer Octatube setzte die herausfordernde Structural Glazing Fassade um: Bis zu fünf Meter lange Dreifachglasscheiben in Schräglage, jede mit einzigartiger Form und teilweise schwerer als eine Tonne. Das Sonnenschutzglas ipasol neutral 50/27 mit zusätzlicher iplus E Wärmedämmbeschichtung sorgt für Tageslicht durchflutete Räume, exzellenten Schutz vor sommerlicher Überhitzung und effektive Wärmedämmung.

Das Gelände der ehemaligen Werft ist heute ein buntes Kreativzentrum – hier siedeln Künstler, Designer und Startups. In den Werfthallen entstand ein Labyrinth aus Containern, die Büros und Ateliers beherbergen. Auf den großen Freiflächen stehen die ersten neuen Bürogebäude von MTV, Red Bull und jetzt auch „The Curve“. Auf Grund der guten Lage ist das Gebäude bereits aus dem Zentrum Amsterdams (Kaprozenweg) zu sehen.

Herausfordernde gläserne Fassadenkonstruktion

Der asymmetrisch-elliptische Grundriss des Erdgeschosses von „The Curve" misst in der Längsachse 54 und in der Querachse 26 Meter. Nach oben hin bildet das Gebäude eine leicht verdrehte Ellipse, deshalb verlaufen die Wände bis zu einer Höhe von 26 Metern wie die eines schrägen Kegels. Das Hauptgerüst besteht aus Stahlbeton-Etagen und diagonal gegossenen Betonsäulen sowie Stahlröhren, die entlang der Fensterfront verlaufen. Die raumhohen Glas-Panels sind mit Edelstahl-Fixierungen montiert, punktgehalten und mit Klemmplatten versehen, die die teilweise mehr als eine Tonne schweren Scheiben tragen.

Das Dreifachglas hat einen aufwändigen konstruktiven Aufbau: Die inneren und äußeren Scheiben sind als Verbundsicherheitsglas aufgebaut, die mittlere Scheibe ist monolithisch. Die Beschichtungen sorgen für optimales Raumklima: Höchst funktionelles ipasol neutral 50/27 von Interpane auf der außenliegenden Position sorgt für effektiven Hitzeschutz, insbesondere im Sommer. Eine zusätzliche iplus Wärmedämmscheibe auf der Mittelscheibe (Position 4) und Argonfüllungen in den Scheibenzwischenräumen schützen im Winter vor dem Auskühlen. Neutrale Durchsicht, relativ hohe Tageslichttransmission, bei einem niedrigen g-Wert. An kalten Tagen sorgt der exzellente Ug-Wert von 0,6 W/(m²K) (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung. Der Energiebedarf für Heizung, Kühlung und Kunstlicht wird minimiert – das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.
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kidsdocs-air – hier wird der Zahnarztbesuch zum Erlebnis

Staunende Blicke, Kinderlachen und viel Spaß – kann es beim Zahnarzt nicht geben? Doch, das gibt es! Bei kidsdocs-air in Berlin stehen die Kinder und deren Wohlbefinden im Mittelpunkt. Und das macht sich schon bei der Gestaltung der Behandlungsräume bemerkbar. Unter dem Leitmotiv „Fliegen“ erhielten die Praxisräume – teilweise als Flugzeugrumpf gestaltet – eine Rezeption zum schnellen „Check-in“ in Form eines Flugzeugcockpits, Flugzeugsessel, Tragflächen und viele weitere Elemente rund ums Fliegen. Die Planung dieses außergewöhnlichen Praxiskonzeptes übernahmen die Innenarchitekten planbar3 aus Berlin. Realisiert wurden die Ausbauarbeiten durch das Fachunternehmen Möbel Damm GmbH mithilfe von innovativen Rigips-Trockenbausystemen, mit denen die Erstellung der besonderen Formen der Flugzeugelemente fachmännisch ausgeführt werden konnte.

Für ihre zweite Praxis im Süden von Berlin hatten sich die erfolgreichen „kidsdocs“ aus Berlin etwas Besonderes ausgedacht. Weil Berlin schon immer eine Fliegerstadt war, sollten auch die neuen Praxisräume in Berlin-Steglitz dieses Thema aufgreifen. Im Vordergrund dabei standen die kleinen Patienten, die durch die besondere Atmosphäre den Zahnarzt erst einmal vergessen und sich wohlfühlen sollen.

Sobald die Patienten den „Dentist-Airport“ erreichen, erhalten Sie am Check-in ihre „Boardkarte“. Im Wartezimmer vergeht die Zeit dann wie im Fluge. Eine freundliche „Flugbegleiterin“ geleitet die Patienten schließlich zu ihrem „Gate“ und die Reise beziehungsweise Behandlung kann beginnen. Die Behandlungsräume ähneln mehr einer Lounge und auch das in die Decke integrierte „Bordkino“ lädt zum Entspannen ein. Grundlage für die neuen Räumlichkeiten bildete das außergewöhnliche Gestaltungskonzept des Architekten Torsten Meiners vom Berliner Architekturbüro planbar3.

Vom Hausflur direkt ins Cockpit
Schon beim Betreten der 650 Quadratmeter großen Praxis geraten die Patienten ins Staunen. Direkt im Empfangsbereich befindet sich der Nachbau eines Flugzeugcockpits. Dieses wurde eigens von den Trockenbauexperten der Möbel Damm GmbH als „Möbelstück“ aus einer Holzkonstruktion gefertigt. Nach dem „Check-in“ lädt ein großzügiger Wartebereich ein, der mit einem aus MDF-Platten gefertigten Kofferband und original Flugzeugsesseln ausgestattet ist.

Gipsfaser als Unterkonstruktion
Entlang abgerundeter Wände, die ebenfalls der äußeren Hülle eines Flugzeugrumpfes nachempfunden sind, gehen acht Behandlungsräume sowie der Operations- und Ruhebereich ab. Für die Erstellung dieser runden Flugzeugwände wurde zuerst eine gerade Trockenbauwand mit einer Profilunterkonstruktion und einer Beplankung mit „Rigips Bauplatten RB“ (Dicke 12,5 mm) erstellt. Danach frästen die Trockenbauprofis einzelne abgerundete Elemente aus „Rigidur H“-Gipsfaserplatten (15 mm) und montierten diese um 90º gedreht mit Winkelprofilen in Abständen von 600 mm auf die flache Trockenbauwand. Diese Gipsfaserelemente dienten somit als skelettartige Unterkonstruktion für die Herstellung der Biegung. „Die ‚Rigidur H’-Gipsfaserplatten eigneten sich aufgrund ihrer hohen Stabilität besonders gut als Untergrund für die Ausführung der Biegung“, so Innenarchitekt Harald Zenke, von planbar3. Dann wurden horizontal CD-Profile auf den Gipsfaserplatten befestigt, die anschließend eine doppelte Beplankung aus „Rigips Bauplatten RB“ (12,5 mm) erhielten.

Die übrigen Wände zur Trennung der einzelnen Praxisräume wurden in Wandstärken von 100 bzw. 125 mm erstellt. Als Unterkonstruktion dienten hierfür 50 oder 75 CW- und UW-Profile. Eine 40 mm starke Trennwandplatte sorgt für die erforderliche Dämmung, die Beplankung erfolgte je nach Feuer- oder Feuchteschutzanforderung mit einer 12,5 mm dicken, doppelten Beplankung aus „Rigips Bauplatten RB“, imprägnierten Rigips-Platten „RBI“ oder „Rigips Feuerschutzplatten RFI“. Alle Trockenbauwände der Praxis erhielten eine Verspachtelung in der Qualitätsstufe Q 3. Im Bereich der gebogenen Wände wurde zusätzlich ein Vlies eingelegt und anschließend mit dem „Rigips VARIO Fugenspachtel“ und der verarbeitungsfertigen Spachtelmasse „ProMix Plus“ zu einer perfekten, glatten Oberfläche verspachtelt. Abschließend wurde ein Anstrich mit Latexfarbe aufgetragen.

Umfassendes Brandschutzkonzept
Die bei Praxisräumen mit einer Grundfläche von mehr als 200 Quadratmetern gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen wurden mit einem speziell erarbeiteten Brandschutzkonzept sicher umgesetzt. Neben einer Brandschutzanlage mit Rauchmeldern und der Einrichtung von Fluchtwegen etc. wurde auch bei den Trockenbauarbeiten besonderes Augenmerk auf den Brandschutz gerichtet. So zum Beispiel bei der Montage der Fenster in die gebogene „Flugzeugwand“. Die einem Flugzeug nachempfundenen Fensteröffnungen wurden zunächst in einer Größe von jeweils 450 x 1.000 mm mit Profilen in die gerade Trockenbauwand eingefügt. Danach erstellte man einen Rahmen bestehend aus „Glasroc F (Ridurit)“-Platten, die auf Maß gefräst und in die Öffnung eingesetzt wurden. „Mit der Verwendung der feuerbeständigen ‚Glasroc F (Ridurit)’-Platten konnten wir eine Feuerwiderstandsklasse von F 30 in diesem Bereich erreichen. Ein zusätzlicher Feuerschutz der Verglasung von G 30 sorgte für ausreichenden Brandschutz“, erklärt hierzu Harald Zenke.

Spezielle Brandschutzmaßnahmen (F 90) galt es bei der Erstellung einer Trennwand zur angrenzenden Mietpartei zu berücksichtigen. Die Wand wurde mit dem Rigips-System 6.70.10 F als Doppelständerwand mit 2 x 60 mm Mineralfaserdämmung erstellt. Die Beplankung erfolgte mit einer Stahlblechtafel, auf die eine Lage „Rigips Die Dicke 20“ und anschließend eine Lage „Rigips Feuerschutzplatten RF“ (12,5 mm) verschraubt wurden.

Abgehängte Decken mit Lochplatten
Die Abhängehöhe der in der Praxis verbauten Deckensysteme betrug durchschnittlich 500 mm. Für die Unterkonstruktion kamen im Kreuzverband montierte UD- und CD-Profile zum Einsatz. Anschließend wurde die Unterkonstruktion mittels Ösendrähten kraftschlüssig mit der Rohdecke verbunden. Für eine sichere Beplankung entschieden sich die Trockenbauprofis der Möbel Damm GmbH auch hier für „Rigips Bauplatten“ in unterschiedlichen Ausführungen. Für eine optimale Raumakustik erhielten einige Decken zusätzlich Felder mit „Rigiton“-Lochplatten mit einer regelmäßig quadratischen Lochung. So wurden in den Behandlungsräumen jeweils 2.000 x 600 mm große Felder integriert, der Wartebereich erhielt fünf 3.000 x 600 mm große Lochplatten-Bereiche.

Kein Flugzeug ohne Tragflächen
Einen besonderen Blickfang bieten die als Tragflächen ausgebildeten Deckensegel des nachempfundenen Flugzeugs. Diese befinden sich über dem Wartebereich und der Flurquerung. Die gebogenen Kanten der Tragflächen wurden – ähnlich wie bei der gebogenen „Flugzeugwand“ – mit einer Schottenkonstruktion aus „Rigidur H“-Gipsfaserplatten erstellt. Die Vorderkante wurde aus mehreren gefrästen „Glasroc F (Ridurit)“-Streifen zusammengefügt. Die vorgefertigten Bauteile wurden auf der Baustelle angesetzt und mit den Plattenstößen verspachtelt.
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Lückenschluss durch selbstverdichtenden Beton: Anschluss der U-Bahn für die HafenCity

Der neue Hamburger Stadtteil HafenCity ist das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas. Auf 157 Hektar ehemaliger Hafenflächen entsteht eine urbane Mischung aus Wohnen, Dienstleistung, Kultur, Freizeit, Tourismus und Handel. Doch nicht nur im Stadtteil gehen die Arbeiten voran, auch im Hamburger Untergrund nähert sich eines der größten Projekte dem Abschluss: Ab Herbst 2012 verbindet die neue U-Bahnlinie U4 die Innenstadt mit der HafenCity.

Im Auftrag der Hamburger Hochbahn AG realisiert eine ARGE aus vier Unternehmen das Projekt U4 HafenCity. Während die neue Strecke auf dem Gebiet der HafenCity in offener Bauweise realisiert wird, entstehen rund 2.800 Meter unterhalb der Innenstadt zwei Tunnelröhren im Schildvortriebverfahren. Die ARGE unterteilt sich für die zwei Vorgehensweisen in die Ausführungsgemeinschaften ARGE U4 Tunnelbau und ARGE U4 Ingenieurbau.

Während die Ed. Züblin AG die ARGE Ingenieurbau für die Erstellung in offener Bauweise leitet, entstehen unter der technischen Federführung der Hochtief Construction AG in Zusammenarbeit mit der Ed. Züblin AG die zwei Röhren für die U4 in der ARGE U4 Tunnelbau. In knapp zweieinhalb Jahren hat die Schildvortriebsmaschine V.E.R.A. (Von der Elbe Richtung Alster) die beiden Tunnelröhren ausgehend vom Startschacht in der HafenCity bis zu den Zielschächten, auf dem Anleger Jungfernstieg gegraben. Während das Schneidrad mit einem Durchmesser von 6,57 Metern das Erdreich vorne abtrug, wurde hinten die Tunnelröhre aus Tübbings erstellt. Die Ringsegmente aus Stahlbeton messen 1,50 Meter und wiegen rund vier Tonnen. Insgesamt wurden in beiden Röhren 26.133 Tübbings verbaut.

Am ersten Arbeitstag des Jahres 2011 wurde die Tunnelbohrmaschine V.E.R.A. aus dem Zielschacht geborgen. Die restlichen Meter bis zum Anschluss an die bestehende Haltestelle „Jungfernstieg“ sowie der Durchbruch erfolgten im bergmännischen Vortrieb. Aufgrund der Bodenverhältnisse und der Nähe zur Alster musste hierfür das Erdreich zunächst vereist werden. Dazu wurde eine minus 35 Grad Celsius kalte Salz-Sole-Lösung eingebracht. Die Aufgefrierphase dauerte rund 65 Tage, bevor mit dem Herausbrechen des Erdreichs begonnen werden konnte. Für die Betonage des Kreisrings als Anschluss an das Bestandsbauwerk und die aus den Tübbingen gefertigte Tunnelröhre wurde eine Rundschalung erstellt. Aufgrund der in großen Mengen eingebrachten Schubbewehrung innerhalb des zu betonierenden Kreisrings und der Rückschalung war kein Platz für Gerätschaften oder Arbeiter zum Verdichten des Betons. Daher kam ein selbstverdichtender Beton zum Einsatz.

Dafür liefert die TBH Transportbeton Hamburg GmbH & Co. KG, eine Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH, rund 300 Kubikmeter eines selbstverdichtenden Betons der Festigkeitsklasse C35/45 SV mit einer 16er-Körnung. Ohne Einsatz zusätzlicher Verdichtungsenergie und allein unter dem Einfluss der Schwerkraft fließt, entlüftet und füllt der selbstverdichtende Beton die Bewehrungszwischenräume und die Schalung vollständig aus. Eine hohe Fließfähigkeit sowie eine gute Sedimentationsstabilität zeichnen den Beton aus. Der Beton wurde über Betoniertrichter, die in das Schalungssystem eingebaut wurden, in den fast 1,40 Meter breiten Ringraum gepumpt. Der selbstverdichtende Beton C35/45 SV kam ebenfalls bei der Herstellung der 90 Zentimeter starken und 7,80 Meter hohen Wände im Zielschacht zum Einsatz. Da der Zielschacht nach oben offen war, konnten die Betonpumpen auf der Oberfläche verbleiben und direkt von den Fahrmischern der TBH beliefert werden. Über fast zehn Meter lange Schläuche wurde der Beton von oben in die Schalung der Wände eingebracht. Mit einer Pumpleistung von 22,5 Kubikmetern pro Stunde erfolgte ein kontrolliertes Einbringen des Betons.

Des Weiteren lieferte die TBH für den Ausbau der Tunnelröhren und der Fahrbahnerstellung, die als Untergrund für die Gleisbauarbeiten dient, insgesamt 23.000 Kubikmeter Transportbeton. Während für die Sohle vor allem erdfeuchter Transportbeton zum Einsatz kam, wurde die Fahrbahn aus einem Beton der Festigkeitsklasse C25/30 in der Konsistenz F3 erstellt. Die unterirdische Anlieferung in die Tunnelröhren übernahm ein zuvor mit einem Kran in den Startschacht herabgelassener Fahrmischer. Über eine Betonpumpe an der Oberfläche wurde das Fahrzeug zunächst befüllt, bevor es rückwärts bis zum Einsatzort im Tunnel fuhr.

Die inselartige Lage der HafenCity stellt die am Bau beteiligten Unternehmen vor große logistische Herausforderungen Enge Straßen, nur wenige Brücken und viele in unterschiedlichen Stadien befindliche Baustellen sorgen für ein erhebliches Verkehrsaufkommen. Auf diese Problematik reagiert die TBH Transportbeton Hamburg mit einem zusätzlichen Transportbetonwerk - auf dem Areal des Baustoffterminals ihres Mitgesellschafters der OAM - in der HafenCity. Gemeinsam mit den anderen Transportbetonwerken beliefert so die TBH damit das Großprojekt der U-Bahnlinie U4 mit insgesamt fast 140.000 Kubikmetern Transportbeton.
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