Busi|ness·to·Busin|ess-Mar|ke|ting, das

Definition
Das B-to-B-Marketing umfasst alle Marketingleistungen, die auf andere Unternehmen oder Institutionen ausgerichtet sind. Kennzeichnend für die Beziehung zwischen den Unternehmen ist in der Regel ein Direktkontakt. Ist die Beziehung des Unternehmens direkt auf den Kunden ausgerichtet, so spricht man dagegen von Business to Consumer-Marketing / B-to-C-Marketing.
Architekten und Business to Business-Marketing
Architekten stehen als gestaltprägende Entscheider im Fokus des B2B Marketings vieler Hersteller. Sie sind für die Baustoffindustrie wichtige Absatzmittler an die Bauherren, zu denen meist kein direkter Kontakt von Herstellerseite besteht. Als Treuhänder des Bauherrn verfügen Architekten über den Einsatz großer Baubudgets. Deshalb zählen Architekten zu den meist umworbenen Zielgruppen im B2B-Marketing, um mit den Bauprodukten in die Ausschreibung zu gelangen. Architekten selbst richten sich mit ihren Dienstleistungen meist direkt an private oder kommerzielle Bauherren und betreiben i.d.R. ein B2C-Marketing. Ein B2B-Marketing innerhalb der Fachwelt macht Sinn, wenn es darum geht, sich z.B. als Spezialist für geladene Wettbewerbe, als Referent für Fachkongresse oder als Dozent für eine Hochschultätigkeit zu empfehlen.

Autor: Regina-Maria Probst
© AMM Architektur Media Management
Literaturempfehlung
Manfred Bruhn (Autor). „Marketing – Grundlagen für Studium und Praxis“. 9. Auflage November 2008. Verlag: Gabler. ISBN: 978-3834909756 („1.6 Paradigmenwechsel in der Marktwirtschaft“ S.31ff)

Peter Godefroid (Autor), Waldemar Pförtsch (Autor). „Business-to- Business-Marketing”. 4. Auflage Januar 2009. Verlag: Friedrich. ISBN: 978-3470471747