Best·Prac|tice, das

Definition
Best Practice bedeutet „von den Besten lernen“. Untersucht werden mit dieser Methode Wettbewerber und andere Marktteilnehmer z.B. auf ihre Modelle der Marktbearbeitung, Unternehmensorganisation oder Produktentwicklung. Die Best Practice Methode dient zur Orientierung und manchmal als Kopiervorlage.
Architekten und Best Practice
Vor allem für Marketing- und Kommunikationsstrategien lassen sich, zum Teil auch aus anderen Branchen, gute Beispiele für das eigene Architekturbüro finden. Auch beim Einstieg in neue Marktsegmente bzw. Zielgruppen ist eine Orientierung an den Besten sinnvoll. In einer Wettbewerbsanalyse ist zu ermitteln, welche Büros vergleichbarer Größe und ähnlicher Ausrichtung die erfolgreichsten sind, wie sie vorgehen und welcher Nutzen sich daraus für das eigene Büro ziehen lässt. In der Regel lassen sich Best Practice Beispiele nicht 1:1 übernehmen, da Auswirkung und Erfolg immer mit der eigenen Marktposition, der personellen Konstellation und den persönlichen Beziehungsnetzwerken zusammenhängen. Folgende Bereiche lassen sich durch Best Practice Beispiele regelmäßig überprüfen und optimieren: Akquisitionsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, effektive Bürostrukturen, ein charakteristisches Büroprofil, lukrative Spezialisierungen, kreative Mediengestaltung (Homepage, Broschüre, Kommunikationsmittel).

Autor: Jonas Azza
© AMM Architektur Media Management
Literaturempfehlung
Lauri Salonen (Autor), Susanne Kaldschmidt (Autor), Gerhard Herz (Autor): „Pocket Business: Erfolgreiches Benchmarking: Lernen von den Besten“. 1 Auflage Januar 2008. Verlag: Cornelsen Verlag Scriptor. ISBN: 3589219165