05.04.2017 - 19.10.2017 | Vortrag

12 + 12 Vortragsreihe: Zeitgenössische sakrale Architektur in Deutschland nach 2000

Sakralbauten in Deutschland seit 2000. Der Titel 12 + 12 weist auf das inhaltliche Konzept der Vortragsreihe: In den kommenden zwölf Monaten stellen zwölf Architekten jeweils ein realisiertes Projekt aus dem Sakralbau wie auch ein weiteres Bauwerk von der Antike bis zur Gegenwart vor, das für ihre Arbeitsweise richtungsweisend ist.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr.
Um Anmeldung zu den einzelnen Vorträgen wird gebeten unter info@dg-galerie.de

05.04.2017
Sauerbruch Hutton: Immanuelkirche und Gemeindezentrum, Köln, 2013
Ein bestehender Gartenhof der Evangelischen Brückenschlag-Gemeinde in Köln bildet das Herzstück für den Entwurf eines neuen Gebäudeensembles, das aus der Kirche, einer kleinen Gebetskapelle und einem Glockenturm besteht. Umgeben von altem Baumbestand bietet dieser Grünraum einen geschützten und zugleich offenen Platz für Veranstaltungen der Gemeinde. Die einfache rechteckige Form der neuen Immanuelkirche reinterpretiert die klassische Basilika im Sinne einer kleinen modernen Kirchengemeinde.
(Quelle: sauerbruchhutton.de)

17.05.2017
Königs Architekten: St. Marien (Kirche am Meer), Wangerland-Schillig, 2012
Die Wirkungskraft eines Gotteshauses entzieht sich der Alltäglichkeit unserer Wahrnehmungen. Im Zusammenhang mit der besonderen Lage der „Kirche am Meer“ wurde eine Konzeption gewählt, welche diese Wirkungskraft in ein Spannungsfeld zwischen kontextueller Einbindung einerseits und transzendentaler Ausrichtung andererseits einbindet. Die Raum-Körperbildung der Kirche am Meer bewegt sich bewusst innerhalb einer klassischen Kirchenbautypologie, gleichzeitig lässt die geschwungene Wand- und Dachausbildung auch eine metaphorische Interpretation von Wellen, Dünen und Meer zu.
(Quelle: koenigs-architekten.de)

20.09.2017
Schulz und Schulz: Katholische Propsteikirche St. Trinitatis, Leipzig, 2015
Die Kirchweihe am 9. Mai 2015 beendete eine über siebzig Jahre andauernde Odyssee der Leipziger Propsteigemeinde. Mit dem Neubau ist St. Trinitatis ins Zentrum der Stadt zurückgekehrt. Den Architekten war es ein Anliegen, die neue Propsteikirche aus dem Organismus der umgebenden Stadt heraus zu entwickeln. Ihre Präsenz erhält sie durch den hohen Kirchenbaukörper und den Kirchturm, vor allem aber durch die einladende Offenheit des Pfarrhofs. Mit seiner Hülle aus gemauertem Rochlitzer Porphyr bekennt sich der Bau zu Region und Tradition.
(Quelle: schulz-und-schulz.com)

26.09.2017
Meck Architekten, Kirche mit Pfarrhaus, München-Poing, Fertigstellung 2017
Die neue Kirche ordnet wie ein Schlussstein die städtebaulich äußerst sensible Situation an der Schnittstelle zwischen Grünzug und Stadt. Der Entwurf greift die Wegebeziehungen aus Landschaft und Stadt kommend auf und führt sie auf dem Kirchplatz zusammen. Als Solitär konzipiert, wird die neue Kirche mit ihrer Dachlandschaft zur weithin sichtbaren Stadtkrone von Poing. Glockenträger und Pfarrheim nehmen sich im architektonischen Auftritt zurück, sie definieren den Stadtraum zur Gruberstraße und bilden den Rahmen für die Kirche.
(Quelle: meck-architekten.de)

18.10.2017
Brückner & Brückner Architekten: Kapelle St. Johannes der Täufer, Haus Johannisthal, Windischeschenbach, 2014
Ein besonderer Ort der Schöpfung. Mitten in der Natur. Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Waldnaabauen durch den Wald von Falkenberg nach Windischeschenbach. Granit, Holz, Wasser, die Weite der Landschaft und die Unendlichkeit des Himmels. Am Ende des Waldes auf einer Lichtung am Wegesrand – eine steinerne Kapelle mit hölzernem Kern. Davor die Waldnaab, dahinter weitere Häuser des Hauses Johannisthal. Ein Ort der Begegnung, Begegnung mit Gott – Begegnung mit den Menschen – Begegnung mit der Natur – Begegnung mit sich selbst …
(Quelle: Brückner & Brückner Architekten)

Veranstaltungstermin / -dauer 05.04.2017 - 19.10.2017
Veranstaltungsort / Treffpunkt
DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
Finkenstraße 4
80333 München