13.11.2017 | BUCH

Eine kultur- und disziplinübergreifende Analyse für Städtebau und Architektur

von Christopher Alexanders Entwurfsmethoden für Städtebau und Architektur in Gegenwart und Zukunft

Der amerikanisch-britische Architekt, Architektur- und Systemtheoretiker mit Wiener Wurzeln Christopher Alexander ist vor allem durch die wegweisenden Bücher Eine Muster-Sprache und A Timeless Way of Building bekannt geworden. Der Eishin Schul- und Universitätscampus (1983–1989) in der Nähe von Tokio ist das grösste Projekt, das Alexander auf Grundlage der «Muster-Sprache» realisiert hat.
Ebenso bedeutender Teil von Alexanders philosophischem Werk ist die Theorie lebendiger Systeme. Am Beispiel des Eishin Campus untersucht das neue Buch diese erstmals umfassend. Experten aus den Feldern Architektur, Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften aus dem westlichen sowie dem japanischen Kulturraum beleuchten Alexanders Denken und seine Umsetzung in gebaute Architektur unter den Gesichtspunkten Aktualität, Interdisziplinarität, Internationalität und Kulturtransfer. Ebenso richten sie den Blick auf die heutige Anwendbarkeit der Theorie lebendiger Systeme als Antithese zur gängigen normierten und kommerzialisierten Architekturproduktion. Eine fotografische Dokumentation des Eishin Campus heute von Helmut Tezak rundet den Band ab.

Mit Beiträgen von Ernst Beneder, Eva Guttmann und Gabriele Kaiser, Hisae Hosoi, Christian Kühn, Norihito Nakatani, Hajo Neis, Ida Pirstinger, Walter Ruprechter, sowie einem Gespräch mit Takaharu Tezuka.

Eine kultur- und disziplinübergreifende Analyse mit einem Ausblick auf die Potenziale von Christopher Alexanders Entwurfsmethoden für Städtebau und Architektur in Gegenwart und Zukunft

Shifting Patterns

Christopher Alexander und der Eishin Campus

 Herausgegeben von Eva Guttmann, Gabriele Kaiser, Claudia Mazanek

Broschiert
192 Seiten, 139 farbige und 6 sw Abbildungen
20.5 x 23.5 cm
ISBN 978-3-03860-067-1
CHF 39.00 / EUR 38.00

Verlag Scheidegger & Spiess AG